Worte großer deutscher Geister / Johann Gottlieb Fichte (2)


Johann Gottlieb Fichte Der Philosph Johann Gottlieb Fichte war einer der herausragendsten Philosophen des deutschen Idealismus. Sein Hauptwerk ist die „Wissenschaftslehre“, in der er die prinzipielle Begründung der gesamten Philosophie darlegt. Johann Gottlieb Fichte wurde am 19. Mai 1762 in Rammenau in der Oberlausitz geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Ein fürstliches Stipendium ermöglichte ihm den Besuch der Stadtschule in Meißen. Ab dem Jahr 1780 studierte er zunächst in Jena und dann in Leipzig Theologie. Im Jahr 1790 kam Fichte erstmals mit Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“ in Berührung. Das Werk hinterließ großen Eindruck auf ihn. Daraufhin verfasste er im Jahr 1792 in nur kurzer Zeit seine Schrift „Versuch einer Kritik aller Offenbarung“. Zu seinen weiteren Werken zählen unter anderem die Titel „Sittenlehre“ (1798), „Die Bestimmung des Menschen“ (1800), „Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters“ (1804 – 1805) oder „Anweisung zum seligen Leben“ (1806). Johann Gottlieb Fichte starb am 19. Januar 1814 in Berlin.