Makaber, hintergründig, bissig – und sehr gelungen

Es ist angerichtet. Auf dem Klavier stehen bunte Blumen.
Aschenbecher und ein gefülltes Sektglas dürfen auf dem Bistrotisch auch nicht fehlen. Anna Böhm, die eigentlich gleich für Klaviermusik zuständig ist, zündet eine Kerze und eine Zigarette an. Mundgerecht für Tom Quaas, der erst auf der Bühne erscheint, als motivierender Applaus aus den Publikumsreihen ertönt. Dann erst einmal ein tiefer Zug an dem qualmenden Stäbchen. Er sei heute die Vertretung für den eigentlichen Darsteller, der aber soeben verstorben ist, meint der sich verbeugende Tom Quaas mit markanter Stimme.
Hoyerswerda LR-online.de

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