Brähmig: 50 Jahre Mauerbau – Linke klittert Geschichte

Linke verfälschen Tatsachen

Klaus Brähmig: “Die Geschichtsklitterung der Linkspartei zum Mauerbau ist unverantwortlich und schadet der Vollendung der inneren Einheit immens.”

MdB Klaus Brähmig, Sächsische Schweiz – Osterzgebirge:

MdB Klaus Brähmig, Sächsische Schweiz – Osterzgebirge:

Hintergrund: In der öffentlichen Debatte über die Bewertung des Mauerbaus vor 50 Jahren forderte die Bundesvorsitzende der Linkspartei jüngst auf einer Wahlkampfveranstaltung in Rostock eine “historische Einordnung”.

So behauptete die Linke-Chefin kürzlich – völlig entgegen den geschichtlichen Tatsachen – der Mauerbau sei Ergebnis des Zweiten Weltkrieges und des deutschen Überfalls auf Russland.

Berlin. Der sächsische Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig, Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt dazu:

“Die Union wird den wiederholten Versuch der politischen Linke in Deutschland, die historische Verantwortung für Mauerbau, Todesstreifen und mindestens über 130 Mauertoten auf andere abzuwälzen, nicht hinnehmen und öffentlich machen.

Vielmehr bestätigen neuste Forschungen, etwa der US-Historikerin Hope Harrison in ihrem Buch “Ulbrichts Mauer”, dass die Hauptverantwortung für die unmenschliche Abriegelung der innerdeutschen Grenze einzig und allein beim SED-Regime lag.

Die massenhafte Fluchtbewegung bis 1961, unter denen Vertriebene ein überdurchschnittliches Drittel stellten, sollte damals gestoppt werden, um das Ausbluten der DDR-Gesellschaft an Fachkräften zu verhindern.

Ebenso ist an den repressiven Umgang der SED-Funktionäre mit den in der DDR verbliebenen vier Millionen Heimatvertriebenen zu erinnern, die verfälschend als “Umsiedler” bezeichnet wurden und denen verboten war, über ihr hartes Schicksal zu sprechen.

Erst der gesamtdeutsche Bundestag hat sich auf Initiative der Union für die in der DDR lebenden Vertriebenen eingesetzt und eine einmalige Wiedergutmachung von Teilungsunrecht beschlossen: Nach dem Vertriebenenzuwendungsgesetz von 1994 sind für 1,3 Millionen Personen insgesamt 2,6 Milliarden Euro aufgewendet worden.”

Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion

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