Morlok: Erneuertes Wismut-Abkommen sichert weitere Sanierung

Die bundeseigene Wismut GmbH arbeitet seit 20 Jahren an der Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben in Sachsen und Thüringen. Seit 2003 wird im Freistaat Sachsen auch an der Beseitigung von Altlasten an sogenannten Wismut-Altstandorten gearbeitet.

„Ich freue mich außerordentlich, dass wir uns darauf verständigt haben, das Sanierungsprogramm für die sächsischen Wismut-Altstandorte fortzuführen“, so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). „Ab dem Jahr 2013 werden für die kommenden zehn Jahre weitere 138 Millionen Euro für die Sanierungsarbeiten zur Verfügung stehen, die zu gleichen Teilen vom Bund und vom Freistaat bereitgestellt werden.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hatte den Freistaat Sachsen eingeladen, aus Anlass der Festveranstaltung „20 Jahre Wismut GmbH“ am 8. September in Berlin die Ergänzung zu dem entsprechenden „Verwaltungsabkommen zu den Wismut-Altstandorten“ zu unterzeichnen. Damit ist die weitere Finanzierung der Sanierungsarbeiten ab 2013 gesichert. Derzeit stehen dem Projektträger bis 2012 78 Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir sind uns sicher, dass die Wismut-GmbH mit dem neuen Abkommen in die Lage versetzt ist, kompetent und verantwortungsvoll die Arbeiten an den sächsischen Wismut-Altstandorten bis zum Jahr 2022 fortzuführen“, betont Morlok weiter.

Medienservice Sachsen
Quelle: Mediaservice-Sachsen