Atommüll-Endlager in Sachsen? GRÜNE fordern frühzeitige Offenlegung möglicher Pläne

Dresden. Zur Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll erklärt Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen:

"Sollte es Untersuchungen in Sachsen geben, sind diese offen und transparent durchzuführen. Die Staatsregierung muss gegenüber der Bevölkerung frühzeitig die Karten auf den Tisch legen. Informationen und Pläne zu verschweigen, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, ist ein falscher und gefährlicher Weg. Bei der Standortsuche für die Endlagerung des Atommülls muss die höchstmöglich erreichbare Sicherheit ausschlaggebend sein und nicht politische Taktik."

Sachsens GRÜNE haben sich bereits im Juni 2011 mit einem Parteitagsbeschluss zu einer ergebnisoffenen Endlager-Suche in ganz Deutschland – und damit auch in Sachsen – bekannt, wenn diese nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgt und die bestmögliche Sicherheit zum Ziel hat.

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Beschluss des GRÜNEN-Landesparteitages zur Energiepolitik vom 17./18. Juni 2011:http://www.gruene-sachsen.de/fileadmin/media/parteitage/2011-06_ldk_dresden/beschluesse/Beschluss_Sachsens_Energie_ist_erneuerbar_LDK_2011_06.pdf

Pressemitteilung 2011-38 vom 22.09.2011
Grüne Sachsen News