Maria Michalk begrüßt Weltkongress Braille21 in Leipzig

Teilhabe von blinden und sehbehinderten Menschen stärken

“Ich freue mich, dass vom 27. bis 30. September 2011 der Weltkongress Braille21 in Leipzig stattfindet. Ich grüße alle internationalen Teilnehmer, Lehrer, Forscher, Entwickler, Hersteller und Nutzer”, heißt die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk, die Teilnehmer des Weltkongress Braille21 willkommen.

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

Berlin. “Genau wie die Punktschrift basiert auch die staatenverbindende Fachveranstaltung auf sechs Themenschwerpunkten unter dem Titel “Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert”, sagt die Behindertenbeauftragte.

“Über die Ergebnisse der Veranstaltung dürfen wir gespannt sein”, so die Lausitzer Bundestagsabgeordnete, “von großer Bedeutung werden sicherlich Themenfelder der zukünftigen Entwicklung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien sein sowie Braille als Bestandteil des Universellen Designs. Dabei geht es immer um die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben und die Verbesserung ihrer individuellen Situation.”

“Beispielsweise kann ich mir vorstellen, dass in der medizinischen Versorgung bei der sicheren Einnahme von Medikamenten nicht nur auf der Verpackung die Blindenschrift aufgedruckt ist, sondern auch die Beipackzettel barrierefrei gestaltet werden”, erwägt Michalk. “Eine Anleitung im Internet durch die Pharmaindustrie dürfte keine Probleme darstellen”, so Michalk abschließend.

Bereits im Juli informierte sich die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk, bei einem Besuch in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) zu Leipzig, und sagte anschließend darüber: “Die Brailleschrift trägt wesentlich zur Teilhabe von Menschen mit Sehbehinderungen am Alltagsleben bei. Die Blindenschrift oder auch Punktschrift fördert die Entwicklung und das lebenslange Lernen sowie den barrierefreien Zugang zu Wissen und Kommunikation. Das Erlernen der Punktschrift ist eine wichtige Voraussetzung für Blinde und Sehbehinderte, um am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilzuhaben, einen Beruf zu erlernen und einen Arbeitsplatz zu finden.

Hintergrund: Im Jahr 1825 wurde die Brailleschrift wie wir sie heute kennen erfunden. Sie leistet seitdem einen unersetzbaren Beitrag für die umfassenden Teilhaberechte und -möglichkeiten von blinden und sehbehinderten Menschen. Louis Braille erarbeitete die Braille-Punktschrift, basierend auf sechs Punkten, in zwei Spalten und drei Zeilen. Die Innovation der Braille wurde auch in andere Sprachen übernommen und bildet damit das Fundament für einen weltweiten Austausch über ihre künftige Weiterentwicklung.

Quelle: MdB Maria Michalk

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