Veronika Bellmann: Mehr Qualität in Forschung und Lehre

Qualitätspakt Lehre erweitert Hochschulpakt

Zum Qualitätspakt Lehre äußert die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann: „Sächsische Hochschulen nehmen bei der Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte eine Schlüsselstellung ein. Sie sollen einem steigenden Anteil junger Menschen die Qualifikationen und Kompetenzen vermitteln, die für den Erhalt der hohen Wettbewerbsfähigkeit des sächsischen Wirtschafts- und Wissenschaftssystems erforderlich sind.”

Veronika Bellmann, MdB, Mittelsachsen

Veronika Bellmann, MdB, Mittelsachsen

Berlin. “Um der stetig steigenden Zahl von Studierenden möglichst gute Studienbedingungen zu bieten und sie auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss zu unterstützen, stellt der Bund für die 2011 bis 2015 rund 4,7 Milliarden Euro im Rahmen des Hochschulpaktes bereit.

Zugleich gilt es, der Qualität von Studium und Lehre stärkere Beachtung zu schenken.

Deshalb wurde der Hochschulpakt um eine dritte Säule erweitert: den Qualitätspakt Lehre.

Bis 2020 stellt der Bund weitere zwei Milliarden Euro zur Verbesserung der Studienbedingungen bereit.

Die Bandbreite der geförderten Maßnahmen reicht von zusätzlichen Professorenstellen, Brückenkursen in Mathematik und Schreibwerkstätten bis hin zum Ausbau des e-learnings und der Einführung von elektronischen Prüfungen.

In Mittelsachsen ist die Bergakademie Freiberg in der ersten Bewilligungsrunde mit dabei. Hier wurden für die nächsten fünf Jahre Mittel in Höhe von 7.643.421 Euro bewilligt. Das heißt aber nicht, das sich andere Hochschulen nicht beteiligt haben. Viele sächsische Hochschulen haben in den vergangenen Wochen einen Ablehnungsbescheid erhalten, so auch die Hochschule Mittweida.

Auch darin und in der Tatsache, dass nur ein Projekt pro Hochschule beantragt werden konnte, liegt die Ursache für den schleppenden Mittelabruf. So wurden von den diesjährig bereitgestellten 140 Millionen Euro gerade einmal 1,5 Millionen verplant und bisher lediglich 425.000 Euro ausgezahlt.

Ärgerlich, denn in den letzten Haushaltsverhandlungen war die Bereitstellung von über zwölf Milliarden Euro bis 2013 als deutliches Bekenntnis zum Forschungsstandort Deutschland ein echter Kraftakt gegenüber den anderen Ressorts.

Zum Stichtag 30. September 2011 haben nun alle noch nicht geförderten Hochschulen erneut die Chance, sich mit einem überarbeiteten Konzept für gute Lehre zu beteiligen. Die Hochschule Mittweida wird mit ihrem Projekt „SEM – Stärkung und Erweiterung des akademischen Mittelbaus“ zur Realisierung neuer Lehr- und Lernmethoden in der zweiten Bewerbungsrunde antreten und hoffentlich erfolgreich sein.

Quelle: Veronika Bellmann MdB

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