Ein MUSS: Energetische Gebäudesanierung – Stephan Meyer

Sachsens Handwerk wartet in den Startlöchern
Wie lässt sich viel Energie sparen? Mit der energetische Gebäudesanierung.

„Die Gebäudesanierung ist einer der wichtigsten Bausteine, um die Energiewende zum Erfolg zu führen‟, informiert Stephan Meyer, der CDU-Umweltexperte seiner Landtagsfraktion auf unsere Nachfrage. „In der Frage der Steuerabschreibungen ist zu berücksichtigen, dass derartige Anreize im privaten Sektor Aufträge im Handwerk und Baugewerbe ausgelöst, welche an die Länder sowie Kommunen als Steuereinnahmen zurückfließen.‟

CDU-Umweltexperte Stephan Meyer aus der Oberlausitz

CDU-Umweltexperte Stephan Meyer aus der Oberlausitz

Dresden/ Zittau. „Dies sollten die bisher ablehnenden Bundesländer berücksichtigen und dem Gesetzpaket zur energetischen Gebäudesanierung endlich zustimmen‟, fordert der ausgewiesene Energiefachmann Meyer.

„Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm – ausgestattet in ausreichender Höhe – bestärkt daneben die Wohnungswirtschaft, um die im Gebäudebestand angestrebte Sanierungsquote von jährlich zwei Prozent zu erreichen‟, betont der Lausitzer Abgeordneten.

„Ich halte es daher für dringend erforderlich, zu prüfen, ob die vorhandenen Anreize ausreichen, um weiterhin gerade auch jungen Familien ein energiesparendes Wohnen im Eigentum zu ermöglichen‟, sagt Stephan Meyer abschließend.

Das die Ablehnung des schwarz-gelben-Gesetzesentwurf im Bundesrat den Nerv des Handwerks trifft, insbesonderem dem sächsischen, ist klar.

„Unsere Handwerksbetriebe sind sehr gut aufgestellt, wenn es um die Nutzung erneuerbare Energien oder die Steigerung der Energieeffizienz geht‟, weiß Dresdens Handwerker-Chef Claus Dittrich zu berichten, und fordert: „Dieser Wettbewerbsvorteil darf nicht vertan werden. Die Bundesländer müssen ihre Blockade aufgeben.‟

So moniert dann der Präsident der Handwerkskammer Dresden auch die Ablehnung des Koalitionsgesetzes zur energetischen Gebäudesanierung im Bundesrat in einer Pressemitteilung und macht aus seinem Unverständnis keinen Hehl.

„Es kann doch nicht sein, dass in Deutschland eine Energiewende mit unabsehbaren Konsequenzen für das Handwerk beschlossen wird – und ausgerechnet die steuerliche Absetzbarkeit der energetischen Gebäudesanierung wird wieder zu den Akten gelegt‟, so Dittrich.

„Wer Klimaschutz will, muss auch die Investitionen dafür ermöglichen. Wir fordern die Bundesländer auf, zu diesem Thema den Vermittlungsausschuss anzurufen‟, lautet sein Appell.

Als weiteren Grund führt Dittrich auch sinkende Umfragewerte ins Feld. Die Geschäftserwartungen insbesondere ostdeutscher Unternehmen haben sich nach Angaben des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung deutlich eingetrübt.

„Das liegt aus Sicht des Handwerks unter anderem daran, dass Rohstoff- und Energiepreise steigen und gleichzeitig steuerliche Investitionsanreize entgegen ursprünglicher Ankündigungen wieder von der Tagesordnung verschwinden‟, so Dittrich. (nk)

Alle Beiträge zu MdL Stephan Meyer auf Sachsen-CDU-Politik.de anzeigen.


Sachsen CDU Politik