Frank Heidan: Investitionszulage muss bleiben

Ostdeutsche Unternehmen haben zu wenig Eigenkapital

Trotz ablehnender Haltung der Bundeskanzlerin Angela Merkel drängt CDU-Wirtschaftspolitiker Frank Heidan auf eine Fortführung der Investitionszulage bis 2019. „Die Bundeskanzlerin hat zwar Recht, wenn sie auf Nachholbedarf im Westen verweist. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass ostdeutsche Unternehmen über eine viel geringere Eigenkapitalquote verfügen, als Betriebe in den alten Bundesländern“, erklärte Frank Heidan, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.

Frank Heidan, MdL aus Plauen

Frank Heidan, MdL aus Plauen

Dresden. Ein Auslaufen der Förderung würde den Aufholprozess und die bisherigen Erfolge im Wiederaufbau der ostdeutschen Wirtschaft in Frage stellen. „Sachsens Wirtschaftswachstum ist bei Weitem nicht selbstragend, sondern hängt immer noch überproportional von der Förderung ab“, so Heidan.

Bereits im Vorfeld hatte sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich dafür ausgesprochen, den Osten weiter zu fördern. Die Investitionszulagen sollten weiter bis 2019 gezahlt werden, denn die Wirtschaftskraft im Osten liege weiter deutlich unter der Westdeutschlands.

Außerdem sprach er sich dafür aus, ostdeutsche Wohnungsunternehmen weiter von Altschulden zu entlasten. Ohne eine Anschlussregelung hätten könnten diese nach 2013 sonst keine Chance, weiter zu investieren und beispielsweise energetische Gebäudesanierungen vorzunehmen.

Quelle: Frank Heidan MdL


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