Bessere Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche mit schlechteren Startchancen gesucht

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat einen Ideenwettbewerb zur „Förderung der Betrieblichen Ausbildung für Jugendliche mit schlechteren Startchancen“ gestartet. Interessierte Träger und Unternehmen sind aufgerufen, Projekte vorzuschlagen, die leistungsschwächeren Jugendlichen den Zugang in die betriebliche Ausbildung ermöglichen und entsprechende Unterstützungssysteme bereitstellen.

„Wir müssen alle Potenziale nutzen, damit künftig genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen“, so Wirtschafts- und Arbeitsminister Sven Morlok (FDP). „Dafür brauchen wir innovative Projekte, die vor allem Jugendlichen mit schlechteren Noten den Weg von der Schule direkt in die betriebliche Ausbildung ebnen.“

Gleichzeitig gelte es, die Attraktivität und Qualität der Ausbildung zu erhöhen. „Um im Wettbewerb um die Schulabsolventeninnen und -absolventen bestehen zu können, müssen die Unternehmen zunehmend Anreize setzen, um Abbrüche zu vermeiden und die ausgebildeten Fachkräfte zu halten. Auch hier sind interessante Projekte gefragt.“

Die Projektvorschläge, die mit den bereits bestehenden regionalen Angeboten abgestimmt und bedarfsgerecht ergänzt sein sollen, können bis zum 2. Januar 2012 bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank eingereicht werden. Nach eingehender Prüfung können die ausgewählten Projekte frühestens ab 16. April 2012 beginnen. Der Zuschuss beträgt bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben für die Durchführung des Projektes.

Die genauen Förderinhalte und -bestimmungen sind im Sächsischen Amtsblatt Nr. 43 vom 27. Oktober 2011 veröffentlicht. Die Förderung wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie Landesmitteln gewährt.

Ansprechpartner:

Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB)
Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden
Telefon: 0351 4910-4930
Telefax: 0351 4910-1015
E-Mail-Adresse: servicecenter_sf@sab.sachsen.de
www.sab.sachsen.de

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Quelle: Mediaservice-Sachsen