Die Talsperre Dröda wird vierzig!

Die Talsperre Dröda im Vogtland wird vierzig! Deshalb findet am Sonntag (6. November 2011) ein Informationstag an der Talsperre statt. Zwischen 10 und 15 Uhr ist sowohl die Mauerkrone als auch der Informationsraum geöffnet. Dort werden unter anderem Filme zum Thema Wasser und Talsperren gezeigt. Und wer sich den beeindruckenden Bildband „Talsperren in Sachsen“ zulegenmöchte, kann diesen für 15 Euro vor Ort erwerben und spart so die Versandkosten.

Hintergrundinformationen

Die Talsperre Dröda wurde zwischen 1964 und 1971 gebaut. Die kleinen Orte Dechengrün und Ramoldsreuth sowie mehrere Hauswirtschaften in Dröda und Bobenneukirchen mussten dem Talsperrenbau weichen. Insgesamt wurden mehr als 170 Haushalte umgesiedelt. Auch Straßen mussten verlegt werden.

Seit ihrer Fertigstellung versorgt die Talsperre Dröda die Stadt Plauen sowie die Region Oelsnitz-Adorf mit Trinkwasser. Das Wasser wird in einem Entnahmeschacht aus vier verschiedenen Höhen der Talsperre entnommen. So kann immer das qualitativ hochwertigste Wasser an das Wasserwerk Großzöbern (Zweckverband Fernwasser Südsachsen) geliefert werden. Außerdem dient die Talsperre dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung.

Die Staumauer ist rund 39 Meter hoch und 375 Meter lang. In der Mitte der Staumauer befindet sich die Hochwasserentlastungsanlage. An der Talsperre Dröda gibt es eine Energiegewinnungsanlage zur Eigenversorgung.

Weitere Informationen zur Talsperre Dröda finden Sie auf der Internetseite der Landestalsperrenverwaltung unter www.talsperren-sachsen.de oder im angehängten Faltblatt.

Medienservice Sachsen
Quelle: Mediaservice-Sachsen