Die neuen Kreuzritter innerhalb der Unions-Familie – AEK

Nicht das flammende Schwert sondern “Worte und Tun” …
Landesverbände des AEK nun gegründet

… bestimmen ihr Handeln. Ganz so pathetisch wird’s ja nicht werden. Doch eins ist Fakt, ab jetzt wird der Arbeitskreis engagierter Katholiken an seinen “Taten” gemessen. Doch davor braucht nicht Bange zu sein. Dazu klingt Mathias Kretschmer, der frischgebackene Vorsitzende des Arbeitskreises engagierter Katholiken (AEK) in Sachsen viel zu pragmatisch. “Mit der Gründung der Landesverbände liegt nun ein erster Meilenstein hinter uns auf dem Weg der Anerkennung zur Organisation innerhalb der Unions-Familie”, so Kretschmer. Doch bis es so weit ist, hat der erste gewählte Vorstand des AEK-Sachsen – Mathias Kretschmer, Landesvorsitzender AEK-Sachsen, Norbert Lohbreyer, Stellvertretender Vorsitzender und die Beisitzer Sonja Ewerdt-Schlaak, Werner Holzgräbe sowie Dr. Holger Rautschek – allesamt langjährige Mitglieder in der sächsischen Union – erst einmal einen Berg Arbeit vor sich. Vorerst haben die drei Landesverbände ihren Handlungsauftrag bei der Gründung in einer Erklärung zusammengefasst.

Mathias Kretschmer, AEK:

Mathias Kretschmer, AEK:

Roßbacher Erklärung

Der Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) ist eine Initiative katholischer Christen in der Christlich Demokratischen Union, die sich zusammengefunden haben, um ihre Interessen innerhalb der CDU zu artikulieren. Im Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) schließen sich katholische Mitglieder in der CDU zusammen, die auf der Grundlage ihres Glaubens in ihrer Partei einen Beitrag zu einer vor Gott verantworteten Politik leisten wollen, denn „wo Gott ist, da ist Zukunft“ (Benedikt XVI.).

Im AEK ist aber jeder katholische Christ willkommen, unabhängig von der Tatsache, ob er Mitglied in der CDU ist oder nicht. Wir verstehen uns insofern als Brücke zwischen Partei und Kirche. Der AEK will grundsätzlich jeden katholischen Christen zum politischen Engagement ermutigen.

Ziel des Arbeitskreises engagierter Katholiken (AEK) in der CDU ist es, innerhalb der CDU in den Prozess der politischen Meinungsbildung die katholischen Positionen einzubringen und in der Außenwirkung der CDU ihre christlichen Grundlagen erkennen zu lassen. Wir sind der Auffassung, dass das „C“ in der Partei zu wichtig ist, als dass es tagespolitischen Notwendigkeiten geopfert werden darf. Wir wollen verhindern, dass vor allem katholische Wähler der CDU durch Wahlenthaltung oder Abwanderung zu anderen Parteien zunehmend den Rücken kehren. Es ist uns nicht egal, dass die Unionsparteien in den vergangenen Jahren fast vier Millionen Wähler verloren haben. Wir laden alle engagierten Katholiken, denen die Zukunft Deutschlands nicht gleichgültig ist, zur Mitarbeit ein.

Dabei legen wir ein Hauptaugenmerk auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Konfessionen in der CDU. Wir stehen für ein klares und erkennbares Miteinander von evangelischen und katholischen Christen in der Politik.

Unter dem Dach des AEK-Mitteldeutschland wurden am 12. November 2011 in Roßbach bei Naumburg a.d. Saale (Sachsen-Anhalt) die drei Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegründet und jeweils Landesvorstände gewählt. Damit ist ein weiterer Schritt getan, um innerhalb der CDU als Sonderorganisation anerkannt zu werden.

„Die christliche Lehre drängt uns dazu, Missstände anzuprangern, Vorschläge zu unterbreiten und uns zu engagieren für eine kulturelle und soziale Entwicklung, sie drängt uns zu einer effektiven Tatkraft, die alle, denen das Schicksal des Menschen aufrichtig am Herzen liegt, dazu anspornt, einen eigenen Beitrag zu leisten (kathol. Soziallehre).“

Roßbach, 12. November 2011

Quelle: AEK-Sachsen

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