Alte neue Wohnformen sind nun etabliert – Veronika Bellmann

Gute Entscheidung – Mehrgenerationenhäuser in Freiberg und Waldheim bleiben

Nach Beendigung des Interessenbekundungsverfahrens beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Entscheidung der Juroren zum Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser (MGH) II, informiert die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

Veronika Bellmann, MdB, Mittelsachsen

Veronika Bellmann, MdB, Mittelsachsen

Berlin. „Ich bin außerordentlich froh, dass ich im Rahmen mehrerer Konsultationen das Bundesfamilienministerium davon überzeugen konnte, in Mittelsachsen nicht nur ein Projekt pro Landkreis zu unterstützen.

Diese Unterstützung war ich den beiden Häusern nicht nur als Wahlkreisabgeordnete sondern auch als ‘Patin’ schuldig.

Die Mehrgenerationenhäuser in Waldheim und Freiberg werden auch im Folgeprogramm in den Genuss von Fördermitteln kommen. Beide Häuser konnten aufgrund der vielfältigen Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem vorhergehenden Aktionsprogramm sehr gute Konzepte im Rahmen des Interessenbekundungsverfahren einreichen.

Sie hatten daher schon eine recht gute Ausgangsposition, um unter der geänderten Schwerpunktsetzung, ihr Profil in den Themenfeldern Alter und Pflege, Integration und Bildung, haushaltsnahe Dienstleistungen sowie freiwilliges Engagement deutlich zu schärfen. Dies trägt nicht zuletzt zur Etablierung der Mehrgenerationenhäuser in der lokalen Infrastruktur bei.“

Um die erfolgreiche Arbeit der 500 Mehrgenerationenhäuser weiterzuentwickeln und die Einrichtungen nachhaltig in die lokale Infrastruktur zu integrieren, hatte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2011 das Folgeprogramm “Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II” für 450 Mehrgenerationenhäuser aufgelegt. Jedes Haus erhält – wie im bisherigen Aktionsprogramm – einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon werden aus Bundes- bzw. ESF-Mitteln 30.000 Euro gewährt. Die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.

Nach Beendigung des Interessenbekundungsverfahrens hat das Bundesfamilienministerium auf der Grundlage eines Jurorenverfahrens und nach Beteiligung der Bundesländer eine Auswahlentscheidung treffen. Die ausgewählten Einrichtungen können im Herbst einen Zuwendungsantrag stellen, sofern die entsprechenden haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen sind.

Quelle: Veronika Bellmann MdB

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