Ermittlungen zum Tod eines Wolfes abgeschlossen – Täter bleibt unbekannt

Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat die Ermittlungen zum Tod eines Wolfs in Kosel abgeschlossen.
Ein Tatverdächtiger konnte nicht namhaft gemacht werden.

Dem Ermittlungsverfahren zugrunde lag die Tatsache, dass am 2. Mai 2011 in der Gemarkung Kosel/Zeisig zirka 6 – 8 m neben der Straße im Wald ein lebloser Wolf festgestellt worden war, welcher Schussverletzungen aufwies.

Die Ermittlungen wurden wegen Tötung eines Tieres und wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz wegen Tötung einer streng geschützten Art geführt.
Hierbei konnte festgestellt werden, dass der Wolf ein Nachkomme des Noch-tener Rudels war. Aufgrund des hohen Zerlegungsgrades des Geschosses war eine Bestimmung des Munitionstyps und damit ein Abgleich mit gelisteten Waffen zur Eingrenzung des Täterkreises nicht durchführbar. Die Vernehmung von Jagdpächtern im Umkreis des Auffindeortes zu etwaigen beobachteten Auffälligkeiten brachte kein Ergebnis.

Die Ermittlungsmöglichkeiten sind ausgeschöpft. Bei Bekanntwerden neuer Tatsachen kann das Verfahren vor Ablauf der Verjährung jederzeit wieder aufgenommen werden.