Kretschmer mahnt Zentralkomitee der deutschen Katholiken an

Katholische Kirche ist Grundfeste des christlichen Glaubens
Offener Brief an das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)

Völlig übereinstimmend formulierten die Landesvorsitzenden des Arbeitskreises engagierter Katholiken (AEK) in Mitteldeutschland:

„Gerade zwei Monate nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland ist die Forderung das Diakonat für Frauen einzuführen, ein Signal, dass eher von Hilflosigkeit gegenüber den drängenden Fragen innerhalb der Kirche, als von wirklichem Dialogwillen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) mit den deutschen Bischöfen zeugt!‟

Vorsitzender des Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) in Sachsen, Mathias Kretschmer

Vorsitzender des Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) in Sachsen, Mathias Kretschmer

Leisnig. Vorausgegangen war ein entsprechender Vorstoß, initiiert von einer ehemaligen Spitzenpolitikerin der Grünen die Mitglied im Zentralkomitee ist, bei der Vollversammlung des ZdK.

Sicherlich, Papst Benedikt XVI. würdigte beim Staatsbesuch dieses Jahr das apostolische Wirken des Zentralkomitees, aber er kritisierte in seinen Reden auch den überbordenden Relativismus.

„Bei aller Wertschätzung für das Zentralkomitee, aber die Einmischung in die Angelegenheit des Vatikans geht den Vorsitzenden der mitteldeutschen AEK-Landesverbände zu weit‟, so Mathias Kretschmer der sächsische AEK-Landesvorsitzende.

Dabei stellt Kretschmer nicht die Wichtigkeit von Frauen in Frage sondern betont den „Respekt vor ihren Haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeiten, egal ob für Familie und Kirche oder Beruf und Gesellschaft‟.

Vor die Bischofskonferenz gespannt, an deren Adresse die Forderung geht, sieht Kretschmer die AEK-Landesverbände trotzdem nicht und begründet damit auch gleich die Einmischung des Bündnisses konservativer Kräfte:

„Wenn wir heute, in unserer Eigenschaft als politisch Organisierte, nicht unsere Heimstätte bewahren, sehen wir uns alle morgen dort wieder, wo die Partei von Frau Nickels schon seit 30 Jahren steht – nämlich in Zwiespalt, Zerrissenheit und Kontroverse.

Was uns Stütze ist, Kraft und Energie spendet, ist unser Glaube und das Wissen um die Beständigkeit der katholischen Kirche.‟

Vorsitzende des AEK in Thüringen, Claudia Heber:

Vorsitzende des AEK in Thüringen, Claudia Heber:

„Gerade die Grünen-Politikerin Christa Nickels müsste aus eigener Erfahrung wissen, wie sehr Moderne & Trend sich auf alle Lebensbereiche ausgewirkt hat.

Was wir heute als Zeitgeist bezeichnen und erleben, ist nichts anderes als der vom Irrglauben und fehlenden Halt getriebene Mensch selbst. Nickels selbst war und ist Instrument in einer Bewegung von ‘Getriebenen Seelen’.

Wer das Diakonat der Frau fordert, muss sich bewusst sein, dass er damit auf kurz oder lang auch das Priesteramt in Frage stellt!‟, führt Claudia Heber, die AEK-Landesvorsitzende Thüringens fort.

„Wenn Frau Nickels an Grundfesten rütteln will kann sie das gerne in ihrer Partei machen. Dort ist das Usus‟, so Kretschmer abschließend. (nk)

Quelle: AEK-Sachsen, Mathias Kretschmer

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