Mehr Beamte für gemeinsame Fahndungsgruppe

Reichenbach – (jm) Bundes- und Landespolizei stocken ihre gemeinsame Fahndungsgruppe in der Region personell auf. Das haben die beiden Behördenleiter Wieland Mozdzynski und Jürgen Georgie (Foto links) am Montagvormittag am Rande einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Demnach werden ab sofort insgesamt 18 statt bisher fünfzehn Beamte im Dienste der Fahndungsgruppe stehen.

Wie Präsident Mozdzynski betonte, zeigt die erfolgreiche Arbeit beispielhaft, dass Bundes- und Landespolizei nicht nur nebeneinander sondern gut miteinander arbeiten können. Das unterstreicht auch Polizeipräsident Georgie: „Wir arbeiten zusammen, weil wir das können und wollen.“
Beide Leiter unterzeichneten in Reichenbach einen Vertrag über den weiteren Fortbestand der Fahndungsgruppe. Die gemeinsame Einheit arbeitet nach dem Wegfall der Grenzkontrollen seit 2008 auf südwestsächsischem Territorium. Bei mehr als 10 500 Kontrollen entlang der Hauptverkehrsadern beschlagnahmten die hochspezialisierten Beamten allein 2011 in knapp 350 Fällen Waffen, Rauschgift, gefälschte Papiere, Zigaretten und illegale Pyrotechnik.