Presseeinladung: „Jugendopposition in der DDR“

Um Zukunft gestalten zu können, darf der kritische Blick in die Vergangenheit nicht fehlen. Besonders die jüngere Generation, die die DDR-Diktatur und die Teilung Deutschlands nicht selbst miterlebt hat, ist auf Informationen über die jüngste deutsche Geschichte angewiesen. Der Schule kommt hier eine besondere Verantwortung zu. Sie muss den Schülern vermitteln, welche Ursachen zu dieser Diktatur geführt haben und wie das Leben in dieser ablief, ohne dabei verklärend zu wirken.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben die Ausstellung „Jugendopposition in der DDR“ konzipiert, um einer Verklärung des DDR-Alltags entgegenzuwirken. In der Ausstellung werden 18 Jugendliche porträtiert, die sich der Diktatur widersetzt haben. Das Material ist eine gute Ergänzung der sächsischen Lehrpläne zu diesem Themenbereich. Sachsen wird diese Ausstellung wieder als Plakatsatz ankaufen, um sie sächsischen Schulen zur Verfügung zu stellen. Außerdem wird das Sächsische Kultusministerium mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur eine gemeinsame Erklärung zur engeren Zusammenarbeit unterzeichnen.

Wir möchten Sie ganz herzlich einladen zur:

Ausstellungseröffnung und
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung
mit Kultusminister Roland Wöller, Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Tom Sello, Projektleiter der Robert-Havemann-Gesellschaft,
am Montag, den 27. Februar 2012, um 11 Uhr im Kultusministerium,
Carolaplatz 1, Lichthof.

Eine Schulklasse des Hans-Erlwein-Gymnasiums Dresden wird vor Ort sein und die Ausstellung besuchen. Außerdem bekommt die Klasse vom Kultusminister ein Exemplar der Plakatausstellung sowie eine begleitende DVD mit einem multimedialen Angebot überreicht.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Medienservice Sachsen
Quelle: Mediaservice-Sachsen