„Bundespolizei-Computervirus“ im Umlauf

Nachdem schon seit einigen Monaten ein Trojaner, bekannt als „Bundespolizei-Virus“, im gesamten Bundesgebiet für Aufsehen sorgte, kam es in den vergangenen Tagen im Direktionsgebiet wieder vermehrt zu Anzeigen von betroffenen Computerbesitzern bei der Polizei, deren Rechner von diesem Virus befallen worden waren. Hier wird der Nutzer aufgefordert, eine Geldzahlung zur Abwendung einer Anzeige zu leisten, weil man mit dem betreffenden Computer nicht-legale Seiten im Internet aufgerufen hätte, z.B. Seiten mit kinderpornografischem Inhalt.

Die Polizei weist erneut daraufhin, dass Nutzer hier einer Falle und üblen „Abzocker-Masche“ aufgesessen sind. Überweisen Sie in keinem Fall irgendwelche Geldbeträge, bringen Sie solche Sachverhalte der Polizei zur Anzeige. Wenn Sie technisch nicht ausreichend versiert sind, dieses Computerproblem selbst zu beheben, rufen Sie einen entsprechenden Computerdienst zur Hilfe, der die Funktionsfähigkeit ihres Rechners wieder herstellen wird.

Voraussetzung für eine sichere Nutzung des Internets und eigentlich auch Selbstverständlichkeit ist die Installation und Nutzung einer möglichst tagesaktuellen Antivirensoftware auf ihrem Computer, um sich auch künftig gegen „Hackerangriffe“ aus dem Internet schützen zu können. (tk)