Damit die leiderfüllte Welt nicht mehr das Letzte ist

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Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit
wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Christi von den Toten.

Petrus 1, Vers 3

Gott begegnet uns in Jesus Christus. Das glauben wir. Wir glauben auch, dass Jesu Wille und der Wille Gottes miteinander übereinstimmen. Dabei bleibt für den Menschen Jesus Gott uneingeschränkt Gott – und diesen Gott gilt es zu preisen.

Warum? Weil er uns in Jesus Christus sein Wesen zeigt. Er lässt Jesus nicht im Leiden zurück – nein, er lässt Jesus in seine Fülle eingehen. Auf diese Weise geht vom Geschehen der Auferstehung neues Leben aus – neues Leben aus Gott.

Gott lässt Jesus nicht »hängen«. Er schenkt eine neue Geburt zu einer neuen für uns nicht zu erfassenden Daseinsweise.
Deshalb: Gelobt sei Gott! Gelobt sei Gott in seiner großen Barmherzigkeit!

Er hat die lebendige Gemeinde gezeugt – erneut geboren – durch ein Ereignis – die Auferstehung Jesu Christi – zu einer ganz bestimmten Zeit an einem ganz bestimmten Ort.

 Johannes Jenichen ist Superintendent des Kirchenbezirks Glauchau-Rochlitz.

Johannes Jenichen ist Superintendent des Kirchenbezirks Glauchau-Rochlitz.

So ist’s uns im Evangelium gesagt. Nicht unsere Bekehrung oder unsere weltanschauliche Zustimmung zur Irrtumslosigkeit der Bibel schaffen aus sich neues Leben. Das neue Leben – das Leben Gottes – schafft der Auferstandene. Damit ist die mit Leid erfüllte Welt, die wir täglich sehen, nicht mehr das Einzige und Letzte. Der Wind Gottes hat die dunklen Wolken des Schmerzes in Bewegung gebracht.

So scheint hier und da die Sonne neuen Lebens hindurch. Das wärmt nicht nur uns, die Neugeborenen. Das kommt der ganzen Menschheit zugute.

Johannes Jenichen
Der Autor ist Superintendent des Kirchenbezirks Glauchau-Rochlitz.

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