Palmsonntag beginnt der Weg in eine neue Welt

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Der Menschensohn muss emporgehoben werden, damit alle, die glauben, in ihm ewiges Leben haben.
Johannes 3 Vers 14.15

Jesus ist auf dem Weg zum Pesachfest in Jerusalem. In der Nacht spricht ihn der Pharisäer Nicodemus an. Er bezeugt dabei Jesus als den, der von Gott gekommen ist. Er fragt ihn nach dem ewigen Leben und danach, wie er erlöst werden kann aus dem alten Leben, das unter den tödlichen Strukturen der Welt steht.

Antje Hinze ist Frauenpfarrerin der sächsischen Landeskirche.

Antje Hinze ist Frauenpfarrerin der sächsischen Landeskirche.

Nicodemus möchte wissen, wie er in ein neues, unzerstörbares Leben hineingeboren werden kann. Er erkennt in Jesus einen Menschen, der sich von den Strukturen dieser Welt lösen kann und somit anders lebt, befreit ist. Er erkennt in Jesus einen Menschen, in dem etwas Neues beginnt. Er glaubt, dass Jesus dieses neue Leben für alle eröffnet.

In diesem Sinn ist Jesus der erwartete Messias und eröffnet allen, die an ihn glauben und ihm nachfolgen das wirkliche Leben.

Sie stehen über den Gesetzen dieser Welt, sind emporgehoben, befreit von den lebensfeindlichen Strukturen.

Jesus, der Menschensohn, ist Sohn der Menschen, Menschenskind, Mensch wie du und ich. Sein Leben, sein Sterben und seine Auferstehung müssen emporgehoben werden.

Das heißt: Sein Weg der Liebe und der Gerechtigkeit durch diese lebensfeindliche Welt soll allen deutlich sichtbar sein als ein Weg, der unzerstörbares Leben ermöglicht. Die Menschlichkeit muss hochgehoben werden, sie ist das höchste Gut.

Was halte ich über alles hoch? Was hat in meinem Leben Bestand?

Lasst uns jubelnd Gott entgegengehen, wie die Menschen zu Palmsonntag, und voller Hoffnung den Weg in eine neue Welt bereiten!

Antje Hinze

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