Jesus gibt Wegweisungen und hält uns zusammen

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Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.
Johannes 10, Verse 11, 27 und 28

Ein guter Hirte ist unverwechselbar. Er ist nicht feige. Er wagt für seine Schafe das Leben. Er ist stark genug, Feinde der Herde abzuwehren. Um beim Text zu bleiben: Christus ist unverwechselbar. In ihm ist Gott selbst in die Welt gekommen, um sein Volk zu weiden. Dabei wagt er nicht nur sein Leben für seine Schafe. Er gibt sein Leben hin.

Diese Hingabe für die Menschen macht ihn zum guten Hirten. An uns liegt es nun, dies anzunehmen. Christus will uns nicht manipulieren. Er will uns Geborgenheit geben. Er möchte, dass wir leben.

 Johannes Jenichen ist Superintendent des Kirchenbezirks Glauchau-Rochlitz.

Johannes Jenichen ist Superintendent des Kirchenbezirks Glauchau-Rochlitz.

Nicht orientierungslos müssen wir uns durchschlagen – nein, zielgerichtet können wir die Zukunft angehen. Christus gib Wegweisungen und letzte Heimat zugleich.

So ist der Zustand unserer Kirche keineswegs beklagenswert – vorausgesetzt, wir besinnen uns immer wieder auf den, der uns zusammenhält, leitet und bewahrt. Das Verwundete wird er verbinden. Das Schwache wird er stärken. Sein Einsatz und seine Fürsorge sind grenzenlos.

Er kennt uns – unsere persönliche Geschichte – unsere Eigenheiten – unsere gut- und unsere bösartigen Veranlagungen. Er führt uns Wege, die wir auch wirklich gehen können. So müssen wir uns nicht verausgaben oder überfordern. Wir können uns ihm ohne Wenn und Aber anvertrauen. Das geht gut – ganz gewiss. Warum? Weil er in Gott und Gott in ihm ist.

Johannes Jenichen

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