Tschernobyl-Gedenktag – GRÜNE: Schwarz-Gelb blockiert positive Entwicklung bei erneuerbaren Energien

Dresden. Anlässlich des 26. Jahrestages der Atomkatastrophe in Tschernobyl bewertet Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen, den Stand der notwendigen Energiewende in Deutschland und in Sachsen:
"Die Nutzung der Atomenergie hat unberechenbare Gefahren und gigantische Schäden über die Menschheit gebracht. Die Entsorgung des Millionen Jahre strahlenden Atommülls ist weltweit nicht gelöst. Doch anstatt die Energiewende voranzutreiben, blockiert die schwarz-gelbe Bundesregierung die positive Entwicklung bei den erneuerbaren Energien. Das betrifft gerade auch Sachsen."
"Die von der Bundesregierung aktuell vorgesehene radikale Kürzung der Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien zerstört die Investitionssicherheit in der Solarbranche und vernichtet zigtausende, zukunftsfähige Arbeitsplätze. In Sachsen ist eine gesamte Wertschöpfungskette bedroht: Keine Kunden für Solarhandwerker, keine Module, keine Zellen, keine Wafer, keine Maschinen, keine Arbeit!"
"Sachsens Ministerpräsident Tillich muss sich besinnen und diese Entwicklung im Bundesrat stoppen.", fordert Zschocke mit Blick auf die Abstimmung im Bundesrat am 11. Mai.
Der GRÜNEN-Landesvorsitzende wirft Bundes- und Landesregierung vor, die Energiewende zu verschleppen: "Die schwarz-gelbe Politik trifft ausgerechnet die Träger der Energiewende am stärksten: Handwerk und Mittelstand, Genossenschaften, Haus- und Wohnungseigentümer oder Bürgerenergieinitiativen. So werden z.B. Bürgersolaranlagen zu Verlustgeschäften, selbst wenn Städte ihre Dächer kostenfrei dafür zur Verfügung stellen. Die aktuelle Politik der Bundesregierung hält Tausende Menschen von Eigeninitiative für die Energiewende ab."
"Es wird immer offensichtlicher: CDU und FDP bremsen die Energiewende, damit die Konzerne ihren fossilen und atomaren Kraftwerkspark länger betreiben zu können.", so Zschocke abschließend.
Pressemitteilung 2012-21 vom 25. April 2012

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