GRÜNE zum 1. Mai: Weiterbildungsmöglichkeiten gesetzlich gewährleisten

Dresden/Borna. Zum Tag der Arbeit am 1. Mai fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein sächsisches „Bildungsfreistellungsgesetz“. Dieses soll jedem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit für Weiterbildung gewährleisten. Dr. Claudia Maicher, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen, erläutert das Anliegen:

"Lebenslanges Lernen ist auch in Sachsen in aller Munde. Es darf aber nicht nur eine Floskel bleiben. Bessere Qualifizierung, geeignete Weiterbildungsmöglichkeiten und Mindestlöhne dienen nicht nur den Arbeitnehmern. Es hilft auch den Unternehmen in Sachsen ,denn schon heute leiden die Mittelständler unter Fachkräftemangel. Nur mit regelmäßiger Weiterbildung kann die Innovationskraft von Sachsen erhalten bleiben.", ist Maicher überzeugt.

„Gerade in einer Zeit, in der sich Arbeitsaufgaben und gesellschaftliches Umfeld schnell wandeln, brauchen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Recht auf bezahlte Freistellung für Weiterbildung. Beschäftigten muss es möglich sein, sich eigenverantwortlich beruflich, politisch oder allgemein weiterzubilden. Deswegen fordern wir GRÜNE entsprechende gesetzliche Regelungen im Freistaat.“, so Maicher.

Am 1. Mai werden die GRÜNEN-Landesvorsitzende Dr. Claudia Maicher und der arbeitsmarktpolitische Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion Miro Jennerjahn gemeinsam bei der Kundgebung zum 1. Mai in Borna sein.

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