Mit sich, dem Nächsten und mit Gott ins Reine kommen

Golgatha

 

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.

2. Korinther 5, Vers 17

Wer in Christus ist, der ist mit dem verbunden, was auf Golgatha geschah.

Nicht aber nur das: Wer in Christus ist, der ist auch mit dem verbunden, was am Ostermorgen in der Nähe von Golgatha geschah.

 Johannes Jenichen ist Superintendent des Kirchenbezirks Glauchau-Rochlitz.

Johannes Jenichen ist Superintendent des Kirchenbezirks Glauchau-Rochlitz.

Diese doppelte Verbindung hat Folgen. Der Mensch, der an Christus glaubend Karfreitag und Ostern verinnerlicht, erfährt eine Erneuerung in Geist und Sinn. Bisherige Meinungen werden auf den Prüfstand gestellt.

Wir entdecken ein Interesse an Christus – ein Hingezogensein zu Gott.

Wir suchen Kontakte zu anderen, die an Christus glauben – zur Gemeinde.

Wir fragen: Wie bin ich eigentlich von Gott gedacht? Eher in der Richtung, wie Jesus glaubt, redet, handelt?

Ich denke, ja. Das heißt dann aber auch, dass ich mit Gott, mit meinem Nächsten und mit mir selbst ins Reine kommen sollte, denn die innere Erneuerung bewirkt geklärte Verhältnisse – Verhältnisse, in denen ich mir selbst, Gott und auch meinen Mitmenschen nichts mehr vormachen muss.

Das ist sehr befreiend, auch wenn es Schmerzen und Leid einschließt. Denn »wo gehobelt wird, da fallen Späne«.

Ich halte fest: Gottes Schöpfungswerk an uns zielt auf Erneuerung, in deren Folge wiederum bei uns schöpferische Kräfte freigesetzt werden. So entsteht Neues – Gottgewolltes. Das nun aber lässt uns durchatmen und frisch in Christus ans Werk gehen.

Johannes Jenichen

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