Internetbetrug – 50.000 Euro Schaden

Die Kriminalpolizei konnte zwei Männern (21 und 24) nach einer sehr mühevollen Ermittlungsarbeit das Handwerk legen. Diese hatten in Internetshops Waren bestellt und mit den ausgespähten Daten fremder Kreditkarten bezahlt. Zur Verschleierung ihrer wahren Identität besorgten sie sich gefälschte Personaldokumente sowie falsche
Gehaltsnachweise. Mit diesen falschen Personalangaben erlangten sie von verschiedenen Institutionen Kreditkarten und hoben damit Bargeld an unterschiedlichen Einrichtungen
ab. Sie spähten Briefkästen aus, die seit längerem nicht benutzt wurden und nahmen diese als Alias-Adresse. Des Weiteren sprachen sie in Kontaktbörsen Frauen an und boten diesen einen Home-Job als Logistikmanager im Home-Office oder Mitarbeiter „Verpackung“ an. Diese Arbeit bestand darin, die rechtswidrig erlangte Ware von der Post entgegenzunehmen und an vorgeschriebene Adressen weiter zu versenden. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand liegt der Schaden bei ca. 50.000 Euro.