Energiepreise: Kosten fair verteilen, Strom bezahlbar halten

Dresden. Zur Debatte um die steigenden Strompreise und die Förderung von erneuerbaren Energien erklärt Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen:

"Die Öffentlichkeit wird schamlos hinters Licht geführt. Privathaushalte und Mittelstand werden zur Kasse gebeten, weil die Bundesregierung einzelnen Unternehmen 5 Milliarden Euro schenkt. Immer mehr Betriebe lassen sich von der EEG-Zulage befreien, weil Schwarz-Gelb die Voraussetzungen dafür gesenkt hat. Alle anderen müssen deswegen draufzahlen."

"Tempolimits für die Erneuerbaren wie sie auch Sachsens Wirtschaftsminister Morlok fordert, sind genau das falsche Mittel, um Strom künftig bezahlbar zu halten. Die wirklichen Preistreiber sind Kohle und Öl. Deren Preise haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Zusätzlich zahlen alle Steuerzahler für Kohlesubventionen und für die Beseitigung von Schäden an Klima und Umwelt. Wegen der Erneuerbaren ist der Strompreis an den Börsen seit 2008 sogar gesunken. Die Energieversorger geben Einsparungen jedoch kaum an die Kunden weiter."

"Sachsen sollte sich bei der Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Energien fair auf alle Schultern verteilt werden. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass Preissenkungen an der Börse auch die Verbraucher erreichen."
Pressemitteilung 2012-55 vom 11.10.2012

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