…ANGEKOMMEN? Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gehören mittlerweile auch zur Realität an sächsischen Schulen. Zwar beträgt ihr Anteil unter der sächsischen Schülerschaft insgesamt nur knapp fünf Prozent, jedoch ist die regionale Verteilung sehr unterschiedlich. In Ballungszentren wie Dresden und Leipzig gibt es Schulstandorte an denen über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler Wurzeln außerhalb Deutschlands hat. Ihre kulturelle und gesellschaftliche Einbindung, sowohl innerhalb der Schule als auch darüber hinaus, gelingt in unterschiedlichem Maße.

Welche Zuwanderungsgeschichten und Sprachen bringen diese Kindern und Jugendlichen mit und was braucht es neben der Sprache noch, um einander zu verstehen? Welche Möglichkeiten gibt es, diese Kindern und Jugendlichen zu fördern und ist die Erhöhung des Anteils an Lehrerinnen und Lehrern  mit Migrationshintergrund ein Mittel, Integration voranzubringen? Kann und soll die Politik Einfluss auf die Zusammensetzung der Schülerschaft nehmen und sogenannte „Brennpunktschulen“ vermeiden oder sind ganz andere Rahmenbedingungen für eine gelingende  (schulische) Integration entscheidend?

Ausgehend von den Ergebnissen der Großen Landtagsanfrage „Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im sächsischen Bildungswesen“ sollen diese und weitere Fragen mit Gästen diskutiert werden.
Vortrag und moderiertes Gespräch mit Cem Özdemir, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN; Gabriele Weber, Referentin für Migrationsfragen im SMK; Siegfried Haller, Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Bildung Leipzig
Moderation: Annekathrin Giegengack, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion
Zeit: Mittwoch, 28. November 2012 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Leipzig, Offener Freizeittreff Rabet, Eisenbahnstraße 54

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