Spurenübereinstimmungen bestätigen These von „reisenden Tätern“

Dresden – Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die drei Festgenommenen zu einer Bande von mindestens sechs Personen gehören. Sie hatten sich Anfang der Woche in ein Dresdner Hostel eingemietet und wollten offensichtlich bis
Samstag in der Stadt bleiben. Die Ermittler durchsuchten noch am Freitag die Unterkunft des Trios. Dabei stellten sie, in einer Tüte unter einem Bett, mehrere tausend Euro Bargeld sicher. Die Begehungsweise und weitere Indizien ergaben bisher Übereinstimmungen zu der Dresdner Einbruchsserie im Frühjahr. Aber auch in anderen Bundesländern hatten die Täter gehandelt. So hatten sie Spuren auch bei Einbruchsserien in Berlin und Hamburg hinterlassen. Dieter Kroll: „Dies ist zweifelsfrei international agierende Organisierte Kriminalität. Ich ordne dieser Bande seit dem Frühjahr um die 1.000 europaweit begangene Wohnungseinbrüche zu. Das ist neben kriminalistischer Erfahrung eine ganz einfache Hochrechnung. Leider. Die jetzt aufzuklären und zu beweisen wird nur über Spuren möglich sein. Sicher ist auch: Teile der Bande sind uns noch unbekannt. Unbekannt ist auch, welchen Weg das gestohlene Geld geht.“