Im falschen Film

Glauchau – Als am 29. März 2012 im Polizeirevier Glauchau gegen 10 Uhr der Anruf einging, dass in einem Raum des ehemaligen Schlachthofes in Glauchau mehrere Knochen und viel Blut gefunden wurden, schrillten bei allen die Alarmglocken. Sofort kamen Kripobeamte und Kriminaltechniker zum Einsatz. Über den Fußboden verteilt fanden sie Knochen und un- definierbare Fleischteile vor. Die Wände waren mit „Blut“ bespritzt. In einer Ecke lag ein Unterarm mit Hand in einer anderen ein Bein. Alles machte den Eindruck, dass es frisch abgetrennt sei. Bei näherer Betrachtung war jedoch dann schnell zu erkennen, dass es sich um „Gummi“-Körperteile handelte. Die Knochen waren echt, aber von Tieren. Bei der weiteren Suche fanden die Polizisten dann des Rätsels Lösung – ein Drehbuch, auf dem auch der Name des Autors vermerkt war. Die Amateurfilmer hatten „versäumt“, die Räume bei der Stadtverwaltung anzumieten und den Dreh anzumelden.