Bei Anruf Betrug/ 12mal telefonierten Chemnitzer mit Betrügern/In keinem Fall finanzieller Schaden/Polizei rät weiterhin zu Vorsicht

Chemnitz Stadtgebiet – (Ki) Am Montag erhielten 12 Chemnitzerinnen bzw. Chemnitzer Anrufe von Betrügern. Diese wollten an das Geld der meist betagten Telefonanschlussinhaber.
In elf Fällen war der Anrufer eine Frau. Ihr Vorgehen war verschieden. Die Stimme gab sich als Tochter, Nichte, Schwägerin oder als Freundin aus oder ließ ihr potenzielles Opfer raten, wer am Telefon ist. Achtmal bat die Anruferin um Geld aufgrund einer finanziellen Notlage. In drei Fällen kam es zu keinen Geldforderungen, sondern es wurde ein erneuter Anruf bzw. ein Besuch angekündigt. Einige der Angerufenen telefonierten daraufhin zunächst mit ihren Verwandten und konnten sich so vergewissern, dass sie es bei der Anruferin mit einer Betrügerin zu tun hatten.

Eine andere Betrugsmasche erlebte eine 57-jährige Chemnitzerin. Sie wurde von einem Mann angerufen. Dieser forderte mit osteuropäischem Akzent mehrere hunderttausend Euro, ansonsten müsse ihre sich im Gewahrsam befindendeTochter sterben. Nach diesem sogenannten Schockanruf rief die Frau ihre im Ausland lebende Tochter an. Diese konnte ihre Mutter beruhigen, alles sei in Ordnung.

Alle Angerufenen verhielten sich richtig: Sie gingen nicht auf die Anrufe ein, rückversicherten sich bei ihren Verwandten und informierten dann die Polizei. So blieben alle 12 ohne finanziellen Schaden.