Die freiwillige Verkehrskontrolle

Ort: Kurt-Schumacher-Straße/Berliner Straße, Leipzig Zentrum
Zeit: 23.01.2013, 01:20 Uhr
Beamten des Streifendienstes fiel am 23.01.2013, um 01:20 Uhr, ein entgegenkommender weißer Ford Fiesta auf, der mit einem Kurzzeitkennzeichen unterwegs war. Kurzerhand wendeten die Beamten zur weiteren Inaugenscheinnahme.
Noch bevor die Aufforderung zum Anhalten gegeben werden konnte, hielt der Fahrzeugführer ganz freiwillig am rechten Fahrbahnrand. Dies nahmen die Beamten natürlich dankbar an, um den Fahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.
Die Kontrolle brachte einige Überraschungen zu Tage. Der nach Aussage des Fahrzeugführers „zu Hause vergessene Führerschein“ entpuppte sich als Schutzbehauptung, eine Fahrerlaubnis existierte nämlich gänzlich nicht. Dem nicht genug stellen die Beamten fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kurzzeitkennzeichen bereits seit dem 01.01.2013 abgelaufen waren. „Das riecht nach mehr.“ dachten sich die Beamten. Vor allem nach Alkohol! Stolz präsentierte der
Alkoholtester einen Wert von 1,4 Promille. Dabei waren es doch nach seinen Angaben nur „Kaffee und Cola“, was er getrunken hatte. Die daraufhin angeordnete Blutentnahme auf dem Revier sprach eine andere Sprache.
Der Fahrzeugführer wurde daraufhin entlassen unter eindringlicher Belehrung, kein Fahrzeug mehr unter Alkohol und ohne Versicherung, schon gar nicht ohne Fahrerlaubnis zu führen. Es bleibt zu hoffen, er hält sich daran. (TrA)