Vier Wildunfälle in kürzester Zeit

Zeit: 28.01.2013 von 17.45 bis 20.25 Uhr
Ort: Revierbereich Riesa
In weniger als drei Stunden mussten die Polizisten des Polizeireviers Riesa vier Wildunfälle aufnehmen. Um 17.45 Uhr kollidierte ein VW-Fahrer (47) auf der Merschwitzer Straße in Neuseußlitz mit einem Reh. An seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Um 18.00 Uhr stieß zwischen Pulsen und Koselitz ein 28-jähriger VW-Fahrer ebenfalls mit einem Reh zusammen. Der Schaden an seinem Wagen beläuft sich auf ca. 500 Euro. Gegen 20.00 Uhr kam es in Seerhausen Richtung Groptiz zu einem Wildunfall. Dort erfasste ein Porsche-Fahrer (39) ein Reh. Etwa 1.500 Euro Schaden am Fahrzeug waren die Folge. Letztlich kam es um 20.25 Uhr auf der Riesaer Straße in Glaubitz zu einer Kollision zwischen einem Opel und einem unbekannten Wild. Der 58-jährige Fahrzeugführer hat einen Schaden von ca. 1.000 Euro zu beklagen. Das Wild flüchtete. (ml) Tipps für Autofahrer Wildunfälle lassen sich am sichersten durch angepasstes Fahren verhindern. Dabei muss man nicht viel beachten. Einige wenige Regeln können Unfälle vermeiden oder Folgen von Unfällen mindern: Nehmen Sie den Fuß vom Gas, wenn Sie durch Wald oder an Feldern vorbei fahren und beobachten Sie die Straßenränder aufmerksam. Besonderer Vorsicht gilt in der Dämmerung. Läuft ein Tier auf die Fahrbahn, dann bremsen Sie voll durch. Blenden Sie ab und hupen Sie. Bleibt das Tier stehen, unterlassen Sie hektische Ausweichmanöver. Bremsen Sie weiter, halten sie das Lenkrad fest und lassen es auf eine Kollision ankommen. Schalten Sie nach einem Wildunfall die Warnblinkanlage an, um den nachfolgenden Verkehr auf die Gefahrensituation aufmerksam zu machen und sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck. Melden Sie den Unfall bei der Polizei oder einem Jagdpächter.