Bei „Rot“ gefahren …

Ort: Leipzig-Mitte, Tröndlinring/Gerberstraße
Zeit: 04.02.2013, gegen 18:00 Uhr
… war der Fahrer (25) eines Pkw Alfa Romeo und verursachte deshalb einen Unfall. Erwar auf dem Tröndlinring in Richtung Ranstädter Steinweg unterwegs. An derGerberstraße missachtete er die Lichtzeichenanlage, die für ihn auf „Rot“ stand. DerAlfa-Fahrer stieß mit einem Pkw Opel Omega, dessen Fahrer (60) bei „Grün“ imGegenverkehr in die Gerberstraße abgebogen war, auf der Kreuzung zusammen.Dabei wurde eine Insassin (61) im Opel leicht verletzt und musste ärztlich versorgtwerden. Der junge Autofahrer verließ pflichtwidrig den Unfallort. Polizeibeamte wareninformiert worden, folgten dem flüchtenden Fahrzeug und konnten den Fahrerschließlich in der Gottschedstraße stoppen. Die Beamten forderten Personalausweisund Führerschein. Beides konnte er nicht vorweisen. Erst durch Vorlegen seinesPersonalausweises, die ihm eine Bekannte von Bitterfeld nach Leipzig gebracht hatte,war seine Identität eindeutig. Bei der Überprüfung seiner Person stellte sich dannheraus, dass er auch keine Fahrerlaubnis hatte; diese war ihm bereits entzogenworden. Der 25-jährige Sachsen-Anhalter hat sich nun wegen Gefährdung desStraßenverkehrs nach StGB § 315c in Tateinheit mit unerlaubtem Entfernen vomUnfallort (StGB § 142), fahrlässiger Körperverletzung (StGB § 229) und Fahrens ohne Fahrerlaubnis (StVG § 21) zu verantworten. An den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. (Hö)