Rollende Gefahr aus dem Verkehr gezogen – defekte Bremsen und um mehr als 100 % überladen

BAB 4, Fahrtrichtung Görlitz – Dresden, in Höhe Anschlussstelle Kodersdorf
06.02.2013, 17:35 Uhr
Eine Streife des Autobahnpolizeireviers Bautzen hat am Mittwochnachmittag eine rollende „Zeitbombe“ aus dem Verkehr gezogen. Deutlich mehr Gewicht als erlaubt brachte ein litauisches Lkw-Gespann auf die Waage. Zudem war auch der schlechte technische Zustand des Anhängers latent gefährlich. Die Schwerlast-Spezialisten des Verkehrsüberwachungsdienstes hatten den Autotransporter bei Kodersdorf von der Autobahn abgeleitet und einer genauen Kontrolle unterzogen. Weil schon wärend der Fahrt das Führerhaus des MAN samt Beleuchtung „steil in den Himmel“ ragte, waren die Polizisten auf den Lkw aufmerksam geworden. Eine Wägung ergab Klarheit: der Lkw hatte mehr als das doppelt so viel geladen, wie erlaubt. Der Unternehmer hatte das Fahrzeug zum Autotransporter umbauen lassen und das Mehrgewicht der Aufbauten ignoriert. Auch der Anhänger hielt den prüfenden Blicken der Lkw-Spezialisten nicht stand. Rahmendurchrisse am Fahrgestell und defekte Bremsen stellten die Polizisten fest. Im Ergebnis war für den 44-jährigen Berufskraftfahrer die Reise an Ort und Stelle beendet. Ihn und auch den Unternehmer erwartet zudem ein Bußgeldverfahren. (tk)
Lkw Kodersdorf