Zwei Jahre nach Fukushima – GRÜNE: Stilles Gedenken und Auftrag für schnelle Energiewende auch in Sachsen

Dresden. Heut jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum zweiten Mal. Das Gebiet um den zerstörten Reaktor bleibt für viele Jahrzehnte schwer nuklear verseucht und unbewohnbar. Heute wird der vielen Tausend Opfer gedacht. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen verstehen den Tag aber auch als Auftrag, für eine schnelle und konsequente Energiewende, die jede Gefahr für die Gesundheit der Menschen und ökologische Folgekosten in Zukunft ausschließt.
Dazu erklärt Volkmar Zschocke, GRÜNEN-Landesvorsitzender in Sachsen: "Wir alle haben die Bilder der Katastrophe noch vor Augen und sehen die verheerenden Folgen, die eine ganze Region für lange Zeit unbewohnbar gemacht hat. Die von uns GRÜNEN angestoßene Energiewende aber wird, trotz des mahnenden Beispiels Fukushima durch Merkel und Tillich verschleppt. Die schwarz-gelbe Staatsregierung in Dresden unternimmt alles, um die Energiewende in Sachsen auszubremsen. Herr Morlok beklagt sich über zu viel Windräder und nimmt dabei die Gefahren der Atomkraft oder die dauerhafte Landschaftszerstörung durch Braunkohleabbau in Kauf. Nur erneuerbare Energien bieten eine sichere, zuverlässige und finanzierbare Energieversorgung auf Dauer."
Zschocke warnt: "Die Atomlobby wartet nur darauf, dass der Protest gegen die Atomkraft in Deutschland wieder abflaut. Schwarz-Gelb arbeitet daran, die Energiewende zum Scheitern zu bringen, um dann die AKWs wieder ins Spiel zu bringen."
Unter anderem in Chemnitz und Leipzig wird am Montagabend bei Mahnwachen der Opfer von Fukushima gedacht.
Pressemitteilung 2013-24 vom 11. März 2013

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