Das Schlüsselereignis unseres Lebens

ba1969

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offenbarung 1, Vers 18

Klaus Kaden ist Rektor der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenanstalt Dresden. (Foto: Diako Dresden)

Klaus Kaden ist Rektor der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenanstalt Dresden. (Foto: Diako Dresden)

Ja, Jesus war tot, wirklich gestorben und begraben. Das Kreuz hat er nicht überlebt, der wahre Menschensohn. Doch es ist auch wahr, es ist zu sehen, zu spüren und zu bejubeln: Er ist lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit! Gott reißt den Gekreuzigten aus der Macht des Todes und entmächtigt damit das Grauen zeitlicher und ewiger Gottesferne.

Der Gottessohn überwindet den garstigen Graben zwischen Gott und uns. Sein Kreuz wird zum Heilszeichen für die Welt, der Tod ist verschlungen in den Sieg. Was verschlossen war ist offen, was verborgen für alle sichtbar: Gottes Gnade ist größer als alle Bosheit der Menschen, das Leben triumphiert.

Christus hat die Schlüssel des Todes und der Hölle. Er will, dass sie geschlossen bleiben für immer und für alle Menschen.
Danken wir Gott, dass nicht der Ankläger, nicht unsere Feinde noch gar wir selbst die Schlüssel des Richters über unser Leben und Glauben haben, sondern der barmherzige und liebevolle Christus. Sein Tod ist wahr, seine Auferweckung vom Tod aber auch. Das bestätigen nach 1. Korinther 15 hunderte von Zeugen.

Wir sind heute seine Zeugen, die öffentlich und hoffentlich glaubhaft und gewiss bekennen, dass er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Er ist das Schlüsselereignis unseres Lebens. »Ja, wir danken deinen Schmerzen, ja, wir preisen deine Treu; ja, wir dienen dir von Herzen; ja, du machst einst alles neu.« (EG 93,4)

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden: Halleluja!

Klaus Kaden

Den ganzen Beitrag lesen auf: ⇒ DER SONNTAG [Sachsen]