Mach was draus, Jesus!


Kirchentag: Eine junge Sächsin hat das Finale des Wettbewerbs »Songtalent 2013« erreicht.
 
Louisa Colditz aus dem Erzgebirge singt von Gottes Liebe – nun auch in Hamburg beim Kirchentag. Dort steht sie im Finale des »Songtalent 2013«-Wettbewerbs. Ihren Glauben sieht sie als Geschenk, das sie weitergeben möchte.

Sie singt zum Lob Gottes und berührt damit viele Menschen: Louisa Colditz (19) aus Königswalde im Erzgebirge. Am 2. Mai wird sie im Rahmen des Kirchentages um 20 Uhr im Kulturzentrum FABRIK mit den vier anderen Finalisten des »Songtalent 2013«-Wettbewerbs auftreten. Die Jury wählt an diesem Abend den Gewinner des Wettbewerbs, der vom Evangeliums Rundfunk ERF organisiert und übertragen wird.

Sie singt zum Lob Gottes und berührt damit viele Menschen: Louisa Colditz (19) aus Königswalde im Erzgebirge. Am 2. Mai wird sie im Rahmen des Kirchentages um 20 Uhr im Kulturzentrum FABRIK mit den vier anderen Finalisten des »Songtalent 2013«-Wettbewerbs auftreten. Die Jury wählt an diesem Abend den Gewinner des Wettbewerbs, der vom Evangeliums Rundfunk ERF organisiert und übertragen wird.

Sie ist jung, gläubig und gesangsbegabt: Louisa Colditz aus dem erzgebirgischen Königswalde. Soeben hat die 19-Jährige die Finalrunde des christlichen Musikwettbewerbs »Songtalent 2013« erreicht. Auf dem Kirchentag wird sie am 2. Mai auf großer Bühne vor Hunderten singen – und sich dem Urteil einer Jury aus prominenten Musikern stellen.

Dem Gewinner winkt eine professionelle CD-Produktion, möglicherweise der Start einer musikalischen Karriere. »Ich bin absolut gespannt, was Gott noch mit mir vorhat«, sagt Louisa.

Auf ihren bisherigen Weg kann sie stolz sein: Gegen 250 Mitbewerber hat sich die junge Liedermacherin mit ihrem gefühlvollen Song »I’ll remain the same« durchgesetzt. Bei einer Internetabstimmung wurde das Video dieses Liedes unter die besten fünf Beiträge gewählt. Aufgenommen hat sie den Film zu ihrem Lobpreis-Ohrwurm in der Königswalder Kirche.

Es besteht kein Zweifel: Sie hat eine Botschaft. »Ich bin so dankbar, ein Kind Gottes sein zu dürfen. Diesen Schatz möchte ich gern an andere weitergeben«, sagt sie.

Um ihren Glauben zu verkünden, wirft sie vieles in die Waagschale: Ihren Charme, ihre starke Stimme, ihre Gabe zur Verkündigung. Vor allem die Liedtexte seien ihr wichtig, sagt sie. »I’ll remain the same« handelt davon, wie sie Gott immer wieder als treu an ihrer Seite stehend erfahren habe. »Das Tolle an Gott ist, dass er immer der gleiche liebende, geduldige Vater bleibt, der mich mit offenen Armen empfängt – egal wie oft ich mich von ihm abwende«, erzählt sie.

Ohne Jesus wäre das Leben leer, der Glaube sei der Sinn ihres Lebens, bekennt Louisa Colditz, die im vergangenen Jahr ihr Abitur abgelegt hat und nun in einem Chemnitzer Krankenhaus ein Freiwilliges Soziales Jahr ableistet.

Doch nicht nur von den Höhen des Glaubenslebens singt und spricht sie. Sie kennt auch Zeiten des Zweifelns. Aber nicht zuletzt das Singen, das ihre Leidenschaft seit Kindertagen ist, bringt sie immer wieder in Kontakt mit Gott. »Ich glaube, alle vorangegangenen Generationen meiner Familie waren treue Kirchenchorsänger«, sagt Louisa Colditz über ihre ererbte Singfreude.

Ihren eigenen Weg sieht sie aber im Moment nicht im Kirchenchor, sondern auf der Bühne. Ihre Familie unterstützt sie dabei. »Meinen Eltern und vier Schwestern verdanke ich mein musikalisches Selbstvertrauen. Sie sind meine größten Fans«, erzählt sie schmunzelnd. Auch den Auftritt in Hamburg werden sie nicht verpassen – wie sie bisher keinen von Louisas Auftritten verpasst haben. Aufgeregt ist Louisa allerdings nicht. »Ich habe gebetet: ›Jesus, wenn du mich und meine Musik für deine Zwecke benutzen willst, dann mach was draus!‹« Seitdem wisse sie, dass die Entscheidung in den besten Händen liegt.

Stefan Seidel

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