Tschernobyl-Gedenktag: GRÜNE fordern konsequente Umsetzung der Energiewende auf Landesebene

Dresden. Heute jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 27. mal. Für Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen, Anlass, an die Risiken der Kernenergienutzung zu erinnern und auf die Dringlichkeit der Energiewende hinzuweisen:

"Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat unmissverständlich gezeigt, welche verheerenden Risiken die Nutzung der Atomenergie birgt. Wie die Kernschmelze von Fukushima 2011 ist sie eine Mahnung an die heutige und künftige Generation. Atomenergienutzung bleibt eine unbeherrschbare Technologie, die selbst kleine Fehler mit tödlichen Folgen bestraft. Die Menschheit wird über Tausende von Jahren mit strahlendem Müll belastet."

Zschocke fordert die sächsische CDU und FDP auf, den Weg zu einer echten Energiewende ohne Wenn und Aber mitzugehen: "Die Energiewende in Sachsen wird scheitern, wenn die Staatsregierung den Atomausstieg für eine Renaissance der Braunkohleverstromung nutzt und den Ausbau der erneuerbaren Energien mit aller Kraft bremst. Das ist verantwortungslos gegenüber Stromkunden und Steuerzahlern."

Der GRÜNEN-Vorsitzende verweist auf die enormen Schäden und Folgekosten die Stromgewinnung aus Kohle und Atomkraft verursachen: „Diese hohen Kosten tragen alle, über Generationen. Nur die erneuerbaren Energien sichern künftig bezahlbare Energiepreise."
Zschocke fordert zudem die vollständige Ablösung von Atomstrom durch regenerativen Strom bei regionalen Energieversorgern und Stadtwerken sowie beim Strombezug aller Einrichtungen und Unternehmen des Freistaates und der Kommunen: "So wie die Staatsregierung sich gegen die Energiewende stemmt, ist zu befürchten, dass sie immer noch von der Rückkehr ins Atomzeitalter träumt."

Presemitteilung 2013-33 vom 26.04.2013

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