Tipps und Strategien zum Forex-Handel

Welchen Ansatz zum Traden nutzen? – Die Technische Analyse
In den folgenden Tipps und Strategien zum Handel mit Forex gehen wir davon aus, dass die besten Voraussagen über zukünftige Marktbewegungen mithilfe der technischen Analyse, welche durch fundamentale Daten unterstützt wird, möglich sind Die technische Analyse liefert durch klare technische Signale genaue Informationen, wann der Einstieg in den Markt erfolgen sollte. Der Ausstieg aus dem Markt ist auch oft genau definiert.
Ein großer Vorteil der technischen Analyse ist , dass die Informationen, die man benötigt, für alle gleich zugänglich sind, ob Insider in einer Bank oder nicht.
Zur technischen Analyse sollte man professionelle Software nutzen. Hier bietet sich der MetaTrader 4 oder 5 an, welcher bei diversen Brokern als Software bei Eröffnung eines Kontos gedownloadet werden kann. Hier bietet sich zunächst das Traden auf einem Demokonto an. Ein weiterer Vorteil dieser Software ist, dass viele sie nutzen. Es gibt zu dieser Software viele Videotutorials, was den Einstieg erleichtert.

Es gibt grundsätzlich zwei Szenarien: Entweder der Markt befindet sich in einem Trend, oder er befindet sich in einer Seitwärtsphase.Für beide Szenarien gibt es konkrete Strategien.

Die Trendfolgestrategie – Der Markt hat einen Trend
Was ist ein Trend? Ein Aufwärtsrend ist definiert durch eine Abfolge von höheren Hochs und höheren Tiefs, ein Abwärtstrend durch tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
In der folgenden Strategie wird von einem Aufwärtstrend ausgegangen. Als Instrumente zur technischen Analyse benötigt man lediglich 3 sogenannte EMA´s. Das sind gleitende Marktdurchschnitte. Die Strategie nennt sich „4-9-18 Strategie“.
Man wählt in seiner Trading Software die EMA 4, EMA 9 und die EMA 18 aus. Der übergeordnete Trend ist ein Aufwärtstrend. Der allerdings besteht aus Trend- und Korrekturphase. Wenn die EMA 4 die EMA 9 in der Korrekturphase nach oben kreuzt, gibt das ein Signal zu einem Trendwechsel von der Korrektur in den vorherrschenden Trend. Kreuzt jetzt die EMA 9 noch die EMA 18 von unten, ist das das Kaufsignal. Wenn die EMA 18 die EMA 9 von oben schneidet, sollte man aus dem Makrt gehen, oder zumindest Teilgewinne sichern.
Diese Strategie lässt sich in umgekehrter Weise auf Abwärtstrends anwenden.

Die Seitwärtsphasenstrategie – Der Markt in der Seitwärtsphase.
Wenn ein Markt nicht durch höhere Hochs und Tiefs oder tiefere Hochs und Tiefs gekennzeichnet ist, sondern sich kein Trend erkennen lässt, befinden wir uns in einer Seitwärtsphase. Bei der Strategie für solche Phasen nutzt man die Stochastik (9,6,6).
Man versucht aus dem Kursverlauf eine Widerstandszone und/oder eine Unterstützungszone herauszuarbeiten. Wenn der Kurs diese irgendwann bricht, geht man nicht direkt in den Markt, sondern wartet auf den Pullback. Dieser Erfolgt in den meisten Fällen. Es gilt, Widerstandszonen werden zu Unterstützungen und Unterstützungen zu Widerstandszonen. Wenn der Pullback jetzt an die ehemalige Widerstandzone erfolgt, fungiert diese als Unterstützung, von der der Kurs abprallt. Wenn die Stochastik im Extrembereich ist (in diesem Fall unterkauft) gibt die Kreuzung der beiden EMA´s bei der Stochastik das Kaufsignal. Das Kursziel ist in diesem Fall die Höhe der vorherigen Seitwärtsrange.
Gleiches lässt sich umgekehrt anwenden, wenn der Markt nicht die Widerstandlinie, sondern die Unterstützungszone bricht. Dann muss man beim Pullback auf das Kreuzen in der überkauften Zone warten.