Braune Spree: Kohlebergbau hinterlässt keine sauberen Landschaften

In dieser Woche trafen sich Naturschützer und GRÜNE aus Sachsen, Berlin und Brandenburg in Vetschau im Spreewald. Thema war die zunehmende Belastung der Spreewälder Gewässer und die Zerstörung von Pflanzen- und Tierwelt durch Lausitzer Braunkohletagebaue. Vor Ort informierte sich die sächsische grüne Landesvorsitzende Claudia Maicher über die Auswirkungen der Spreeverockerung und Sulfatbelastung.
Die Braunfärbung und Verschlammung der Gewässer sowie die unsichtbare Bedrohung durch Versäuerung aufgrund steigender Sulfatwerte ist nicht nur ein akutes Naturschutzproblem, sondern bedroht immer stärker die regionale Tourismuswirtschaft. Die Spreewaldregion lebt davon und die Berliner brauchen sauberes Trinkwasser aus der Region. Deshalb muss neben Sofortmaßnahmen vor Ort die nachhaltige Bekämpfung solcher Schäden an der sächsischen Quelle, bei den Braunkohletagebauen und Zuflüssen engagiert angepackt werden. Deutlich wurde vor Ort vor allem, dass weitere Gewässerbelastungen in Brandenburg und in Sachsen verhindert werden müssen. Aktiver Bergbau führt dazu, dass noch jahrzehntelang diese Verschmutzung in Kauf genommen wird. Denn auch zukünftiger Braunkohleabbau hinterlässt keine sauberen Landschaften. Angesichts der Bilder vor Ort ist es verantwortungslos, wie sich die sächsische Staatsregierung für die Erweiterung des Braunkohlabbaus einsetzt und die Zerstörung von Gewässern, Flora und Fauna in Kauf nimmt.

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