Die Jagd auf Bonuspunkte bei der Hotel- und Reisebuchung

Der Kundenbindung und Nachhaltigkeit gehört heute die größte Aufmerksamkeit. Schließlich gilt es mit dem passenden Bonussystem Kunden langfristig zu binden und wenn es gut läuft, auch als Dauerkunden zu behalten. Professionalisiert achten Kunden bei Hotel- und Reisebuchung auf den kleinen Anreiz einer Rückvergütung in Form von Bonuspunkten. Denn wenn genügend Punkte zusammen sind, lassen sich diese z. B. in Gratisnächte, Upgrades bei Flügen oder andere Sachprämien umwandeln. Die Möglichkeit des späteren optimalen Einsatzes der erworbenen Bonuspunkte erhöht bei vielen Sammlern den Reiz, sich auf Bonusprogramme einzulassen. Punktesammler sind meist Besitzer von Bonuskarten verschiedener Anbieter. Sie erhöhen damit in ihrer Sicht, die Chance ein Optimum an Punkten zu kommen.

Bonuspunktsysteme mit Kreditkarten gekoppelt
Ein Höchstmaß an Anreiz bietet vor allem Punktesysteme, die mit einem hohen Basispunktesatz winken, wenn zur Kundenkarte gleich auch der Antrag für eine dazu gehörige Kreditkarte abgeschlossen wird. Dies schreckt von vornherein eine größere Anzahl an potenziellen Interessenten aus, die vor allem die Kreditkartenfunktion nicht wollen. So hat der Discounter NETTO eine solch Karte im Angebot und hat nach dem eher schleppenden Interesse, sich dazu entschieden die jährlichen Kosten für die Kreditkarte fallen zu lassen. Die Bahnbonuskarte mit der Kreditkartenzusatzfunktion von Visa garantiert, dass Bonuspunkte dadurch nicht verfallen. Die Punkte können in einem gestaffelten Prämienkatalog in Prämien der Bahn oder deren Kooperationspartner eingelöst werden. Die Amazonkundenkarte mit Zusatzfunktion der Berliner Landesbank schreibt bei Einkäufen auf Amazon den Kunden den doppelten Punktewert gut und schickt sobald 1000 Punkte erreicht sind einen 10 Euro Gutschein per E-Mail zu.

Star-Alliance und Miles & More
Jeder in der Holzklasse träumt davon mit genug Flugmeilen, einen höheren Status für das Einchecken und Upgrades in der Kabine zu erhalten. Viele Vielfliegerprogramme lohnen sich aber schon mit wenigen Flügen innereuropäisch und international. Dabei ist der Einsatz je nach Programm sehr unterschiedlich geregelt. Jedoch ist auch hier eine Kombination wie der Payback-Karte mit denen von Kooperationspartner wie z.B. Germanwings möglich. So wird das Sammeln attraktiv um einiges erhöht. Die Punkte von Miles & More des Anbieters Lufthansa lassen sich in Sachprämien, Upgrades, Flugtickets oder Hotelübernachtungen eintauschen.

Payback-Kunden und ihre Coupons
Payback gehört schon seit langer Zeit zum Markt der Bonussysteme und expandiert sichtbar durch die Gewinnung einer Vielzahl von Kooperationspartner. So gehört die blaue Tankstellenkette Aral, Amazon, Kaufhof Galeria, Germanwings und Expedia dazu, um nur einige zu nennen. Hier setzt z.B. Expedia für seine Kunden immer wieder interessante Zusatz-Coupons aus, wodurch der Paybackkarten-Besitzer von exklusiven Angeboten und Zusatzpunkten profitieren kann. Auch mit schon wenigen Punkten kann der Payback-Besitzer im Prämienshop sich eine passende Prämie aussuchen, seine Punkte einsetzen und den Rest bezahlen. In vielen Geschäften wie Kaufhof Galeria und DM gibt es auch Gutscheindrucker, die Wertgutscheine für die gesammelten Punkte ausgeben und bares Geld wert sind.