Nachhaltig glauben

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Mit Nachhaltigkeit sollten Christen sich auskennen, denn die Bibel lehrt die wichtigste Form: den nachhaltigen Glauben. Auch wenn er manchmal aus dem Blick gerät bei den vielen anderen nachhaltigen Aktionen, an denen sich auch die Kirche betei­ligt – ohne nachhaltigen Glauben ist Christen kein nachhaltiges Leben möglich.

Nachhaltigkeit heißt, von länger anhaltender Wirkung zu sein. Für das Leben auf dieser Erde ist es zweifellos wichtig, ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig zu arbeiten, kommenden Generationen nicht die Grundlagen ihres Lebens zu rauben. Mit der kirchlichen Initiative »anders wachsen« haben sächsische Christen eine Bewegung angestoßen, die mittlerweile deutschlandweit beachtet wirtschaftliche Alternativen zum Wachstum sucht.

Doch noch wichtiger als der wirtschaftliche Aspekt ist der christliche bei dieser Bewegung. Denn theologisch gesprochen ist mit Nachhaltigkeit die Ewigkeit gemeint. Nachhaltiger Glaube führt zu ewigem Leben. Die Bibel weiß um das Woher und Wohin, spricht vom Anfang und vom Ende. Konkret beginnt sie mit »Am Anfang schuf Gott« und endet mit dem Sehnsuchtsruf »Komm, Herr Jesus«. Auf Ihn sollte nachhaltiges Leben ausgerichtet sein.

Dazu gehört auch, seinen Glauben an seine Kinder weiterzugeben, sie im Glauben zu stärken, Vorbild zu sein, christliche Werte zu vermitteln. Nachhaltig glauben heißt auch, an seine Mitmenschen zu denken. Nicht nur helfen im Hier und Jetzt, sondern ihnen von Gott zu erzählen. Der Weg zu ewigem Leben entscheidet sich nicht am Kohlendioxid-Ausstoß oder am ökologischen Fußabdruck. Denn auch die saubersten Füße allein öffnen nicht die Tür zum Himmelreich.

Uwe Naumann

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