Das Wasser fließt ab: Jetzt helfen und endlich Konsequenzen ziehen

Sachsen hat seit 2002 nur 111 Hektar Überflutungsfläche geschaffen. Geplant waren 7500 Hektar. Die Flüsse brauchen mehr Raum. Kann beispielsweise die Elbe sich in Sachsen nicht ausbreiten, steigt sie im weiteren Verlauf immer höher. Die Fluten werden flussabwärts verlagert. Städte und Gemeinden benötigen wirksamen Hochwasserschutz – auch baulichen. Doch wer ausschließlich immer höhere Dämme baut, treibt die Pegel selbst nach oben.

Aktuelle GRÜNE Informationen zum Hochwasser in Sachsen


Hochwasserschutz – die „große Novelle“ des Sächsischen Wassergesetzes

Im November 2012 hat die Staatsregierung einen Gesetzesentwurf zur umfassenden Novellierung des Wassergesetzes in den Landtag eingebracht, der sich noch im parlamentarischen Verfahren befindet. Gegenstand ist der Wasserhaushalt mit allen stehenden, fließenden, ober- und unterirdischen Gewässern. So komplex der Regelungsumfang ist, so differenziert ist auch die Bewertung der einzelnen Regelungsvorschläge aus grüner Sicht. [MEHR …]

Hochwasser in Sachsen: Jetzt ist nicht die Zeit für Schuldzuweisungen und Aktionismus

In Zeiten in denen Menschen um ihr Hab und Gut kämpfen, ist es fahrlässig mit den Fingern auf andere zu zeigen. Die Forderungen nach weniger Bürgerbeteiligung bei Baumaßnahmen klingen nach billigem Aktionismus, während anderswo noch Sandsäcke befüllt werden. Die Antwort auf Verzögerungen beim Hochwasserschutz heißt ernsthafte Bürgerbeteiligung. So können Klagen vermieden werden. Hierfür tragen Kommunen, Landkreise und Freistaat gemeinsam Verantwortung. [MEHR …]

Hochwasser in Deutschland: Betroffenen unbürokratisch helfen –Lehren aus der Flut ziehen

Wieder einmal wurden große Teile der Bundesrepublik von extremen Hochwasserfluten heimgesucht. Auch in Sachsen und meiner Heimatstadt Dresden kämpfen die Menschen seit einer Woche gegen die zerstörerische Kraft der Wassermassen an. Für viele geht es um die nackte Existenz. Bittere Erinnerungen an die vermeintliche Jahrhundertflut 2002 werden wieder wach. [MEHR …]


August 2012: Sachsens Umweltminister streicht klammheimlich ein Drittel der geplanten Überschwemmungsflächen

Anlässlich der Einladung von Umweltminister Frank Kupfer zum heutigen "ersten Spatenstich" für den Muldedeich des Polders Löbnitz in Sachsen-Anhalt warnt die Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) vor einem Abrücken des Umweltministers von den sächsischen Hochwasserschutzkonzepten. Nur 111 Hektar von ursprünglich geplanten 7500 Hektar Überschwemmungsfläche gebildet. [MEHR …]

Nach der Flut ist vor der Flut

Seit zehn Jahren wird in Sachsen gegen eine neue Flut gebaut. Zunächst wurden die verheerenden Hochwasserschäden von 2002 beseitigt, dann die größten Sünden der Vergangenheit an den Flüssen zurückgebaut. Das anfängliche Motto nach der Flutkatastrophe hieß: mehr Raum für die Flüsse. Die Überschwemmungsgebiete sollten mehr Schutz erfahren und ausgeweitet werden, das Wasser in der Fläche zurückgehalten werden. [MEHR …]

Spendenkonten

In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten werden dringend Spenden benötigt. Hier eine nicht vollständige Auswahl von bundesweiten und regionalen Spendenaktionen:

Aktion Deutschland Hilft ruft zu Spenden für die durch das Hochwasser Geschädigten auf:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: Hochwasserhilfe 2013
www.aktion-deutschland-hilft.de

"Aktion Deutschland hilft" ist ein Bündnis der Hilfsorganisationen action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE International Deutschland, Help, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, HELP – Hilfe zur Selbsthilfe, Paritätischer Wohlfahrtsverband, World Vision Deutschland

"Gemeinsam gegen die Flut"
Spendenhotline des MDR in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Caritas, der Diakonie und der Volkssolidarität:
01802 252530
(Kosten pro Anruf aus dem Festnetz 6 Cent, Kosten bei Anrufen aus den Mobilnetzen können höher sein)

Spendenaufruf der Sächsischen Zeitung – Stiftung Lichtblick
Spendenkonto: 3120001774
BLZ 850 503 00
Ostsächsische Sparkasse Dresden

Spendenaufruf der Leipziger Volkszeitung – "Sachsen helfen Sachsen" beim Diakonischen Werk der ev.-luth. Landeskirche Sachsens
Kontonummer: 3120120900
BLZ 85050300
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Stichwort: Hochwasseropfer

Spendenaktion "Leser helfen" der Freien Presse

Den ganzen Beitrag lesen auf: Grüne Sachsen News

Das Wasser fließt ab: Jetzt helfen und endlich Konsequenzen ziehen

Sachsen hat seit 2002 nur 111 Hektar Überflutungsfläche geschaffen. Geplant waren 7500 Hektar. Die Flüsse brauchen mehr Raum. Kann beispielsweise die Elbe sich in Sachsen nicht ausbreiten, steigt sie im weiteren Verlauf immer höher. Die Fluten werden flussabwärts verlagert. Städte und Gemeinden benötigen wirksamen Hochwasserschutz – auch baulichen. Doch wer ausschließlich immer höhere Dämme baut, treibt die Pegel selbst nach oben.

Aktuelle GRÜNE Informationen zum Hochwasser in Sachsen


Hochwasserschutz – die „große Novelle“ des Sächsischen Wassergesetzes

Im November 2012 hat die Staatsregierung einen Gesetzesentwurf zur umfassenden Novellierung des Wassergesetzes in den Landtag eingebracht, der sich noch im parlamentarischen Verfahren befindet. Gegenstand ist der Wasserhaushalt mit allen stehenden, fließenden, ober- und unterirdischen Gewässern. So komplex der Regelungsumfang ist, so differenziert ist auch die Bewertung der einzelnen Regelungsvorschläge aus grüner Sicht. [MEHR …]

Hochwasser in Sachsen: Jetzt ist nicht die Zeit für Schuldzuweisungen und Aktionismus

In Zeiten in denen Menschen um ihr Hab und Gut kämpfen, ist es fahrlässig mit den Fingern auf andere zu zeigen. Die Forderungen nach weniger Bürgerbeteiligung bei Baumaßnahmen klingen nach billigem Aktionismus, während anderswo noch Sandsäcke befüllt werden. Die Antwort auf Verzögerungen beim Hochwasserschutz heißt ernsthafte Bürgerbeteiligung. So können Klagen vermieden werden. Hierfür tragen Kommunen, Landkreise und Freistaat gemeinsam Verantwortung. [MEHR …]

Hochwasser in Deutschland: Betroffenen unbürokratisch helfen –Lehren aus der Flut ziehen

Wieder einmal wurden große Teile der Bundesrepublik von extremen Hochwasserfluten heimgesucht. Auch in Sachsen und meiner Heimatstadt Dresden kämpfen die Menschen seit einer Woche gegen die zerstörerische Kraft der Wassermassen an. Für viele geht es um die nackte Existenz. Bittere Erinnerungen an die vermeintliche Jahrhundertflut 2002 werden wieder wach. [MEHR …]


August 2012: Sachsens Umweltminister streicht klammheimlich ein Drittel der geplanten Überschwemmungsflächen

Anlässlich der Einladung von Umweltminister Frank Kupfer zum heutigen "ersten Spatenstich" für den Muldedeich des Polders Löbnitz in Sachsen-Anhalt warnt die Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) vor einem Abrücken des Umweltministers von den sächsischen Hochwasserschutzkonzepten. Nur 111 Hektar von ursprünglich geplanten 7500 Hektar Überschwemmungsfläche gebildet. [MEHR …]

Nach der Flut ist vor der Flut

Seit zehn Jahren wird in Sachsen gegen eine neue Flut gebaut. Zunächst wurden die verheerenden Hochwasserschäden von 2002 beseitigt, dann die größten Sünden der Vergangenheit an den Flüssen zurückgebaut. Das anfängliche Motto nach der Flutkatastrophe hieß: mehr Raum für die Flüsse. Die Überschwemmungsgebiete sollten mehr Schutz erfahren und ausgeweitet werden, das Wasser in der Fläche zurückgehalten werden. [MEHR …]

Spendenkonten

In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten werden dringend Spenden benötigt. Hier eine nicht vollständige Auswahl von bundesweiten und regionalen Spendenaktionen:

Aktion Deutschland Hilft ruft zu Spenden für die durch das Hochwasser Geschädigten auf:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: Hochwasserhilfe 2013
www.aktion-deutschland-hilft.de

"Aktion Deutschland hilft" ist ein Bündnis der Hilfsorganisationen action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE International Deutschland, Help, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, HELP – Hilfe zur Selbsthilfe, Paritätischer Wohlfahrtsverband, World Vision Deutschland

"Gemeinsam gegen die Flut"
Spendenhotline des MDR in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Caritas, der Diakonie und der Volkssolidarität:
01802 252530
(Kosten pro Anruf aus dem Festnetz 6 Cent, Kosten bei Anrufen aus den Mobilnetzen können höher sein)

Spendenaufruf der Sächsischen Zeitung – Stiftung Lichtblick
Spendenkonto: 3120001774
BLZ 850 503 00
Ostsächsische Sparkasse Dresden

Spendenaufruf der Leipziger Volkszeitung – "Sachsen helfen Sachsen" beim Diakonischen Werk der ev.-luth. Landeskirche Sachsens
Kontonummer: 3120120900
BLZ 85050300
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Stichwort: Hochwasseropfer

Spendenaktion "Leser helfen" der Freien Presse

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