Vereine bei staatlicher Hochwasserhilfe nicht im Stich lassen

Dresden. Das Hochwasser zieht sich weiter aus Sachsen zurück. Die entstandenen Schäden treten zutage. Betroffen sind viele Privatpersonen, Unternehmen, aber auch viele Vereine und Einrichtungen im Kinder-, Jugend-, Kultur- und Sportbereich. Volkmar Zschocke, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen fordert, Vereine bei finanziellen Hilfen ausdrücklich mit zu unterstützen:

"Die überfluteten Vereine dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden. Gerade in dieser Situation ist gemeinnützige Arbeit dringend auf Unterstützung angewiesen. Den Kommunen wurde zwar Geld vom Freistaat bereitgestellt, wie die Soforthilfen für Vereine erfolgen, ist aber offenbar ungeklärt. Viele Vereine sind dann von der finanziellen Ausstattung der Kommunen abhängig und auf deren Leistungsfähigkeit angewiesen."

Zschocke fordert, dass die Hilfsbedingungen angepasst werden. Sie sollten für alle Betroffenen gleichermaßen gelten und verlässlich sein. Die Zeit dränge, weil die Antragsfrist am 25. Juli abläuft.

"Auch in Kinder- und Jugendeinrichtungen, soziokulturellen Zentren oder auf Fußballplätzen müssen Schlamm beseitigt und notwendige Einrichtungsgegenstände neu beschafft werden. Offenbar wurde es bisher übersehen, Vereine bei der Verteilung der Hilfen zur Schadensbeseitigung und zum Wiederaufbau zu berücksichtigen", so Zschocke.

Der GRÜNEN-Vorsitzende drängt auf schnelle Lösung, weil Vereinen in Sachsen ein unschätzbarer Wert zukommt: "Hier wird sich meist ehrenamtlich engagiert. Die finanziellen Ressourcen sind oft sehr begrenzt. Vom Hochwasser betroffene Vereine stehen nun vor der ungleich schwereren Frage, ob und wie sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können. Der Freistaat muss aktiv werden, bevor Vereine vor dem finanziellen Aus stehen", so Zschocke.

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Erlass des Staatsministeriums der Finanzen zur finanziellen Unterstützung der Gemeinden und Landkreise

Pressemitteilung 2013-46 vom 13.06.2013

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