auf Reisen mit Wohnmobilen

Wohnmobile eignen sich für Personen, die unabhängig Urlaub machen möchten. Man ist nicht an einen festen Ort gebunden und hat die Auswahl zwischen einer Vielzahl an Campingplätzen in Deutschland und auch außerhalb der Landesgrenzen. Sehr beliebt sind Touren in osteuropäische Länder oder an die See. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sein Gepäck komfortabel transportieren kann und auch seinen eigenen Schlafplatz mitbringt. Ein Übernachten in fremder Umgebung entfällt. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Wohnmobilbranche stark nach oben entwickelt. Zu Beginn waren die Fahrzeuge überwiegend für die Fahrt gedacht und geschlafen wurde entweder sehr beengt oder gar im Freien in einem Zelt. Heutzutage ist ein Wohnmobil ein hochmodernes Objekt. Oft verfügen Sie sogar über eine Heizung, wodurch Fahrten und Übernachtungen auch im Winter möglich sind. In dem Wagen kann gegessen, geschlafen und gewohnt werden.

Die unterschiedlichen Wohnmobilarten
Die Wohnkabine ist ein Aufbau, welcher für Pickups oder Pritschenwagen gedacht sind. Für PKWs ist er meistens nicht geeignet. Die Vorteile liegen darin, dass die Reisenden ihr eigenes Fahrzeug immer dabei haben und den Aufsatz z.B. auch auf einem Campingplatz deponieren können und dann mit dem Auto einen Ausflug machen können. Nachteilig ist der beengte Raum. Den Kastenwagen kann man als Nachfolger des VW Busses bezeichnen. Er ist zwar etwas größer, aber auch hier ist der Wohnraum recht eng. Ein Vorteil ist, dass die Fahrzeuge auch im Alltag einsetzbar sind. Wohnmobile mit Alkoven bieten eine optimale Raumnutzung. Unter einem Alkoven versteht man eine Schlafnische oberhalb des Fahrerhauses. Dieser Fahrzeugtyp ist besonders für Familien mit Kindern geeignet und entspricht optisch dem klassischen Bild eines Wohnmobils. Der Fahrerraum ist vom Wohnraum abgetrennt. Durch diese Abtrennung ist für eine gute Wärmedämmung gesorgt, wodurch er auch im Winter geeignet ist. Unter teilintegrierten Wohnmobilen versteht man man Fahrzeuge, welche auch die Fahrerkabine zu Wohnzwecken mitverwenden. Der klassische Stil der Fahrerkabine wird hierbei nicht verändert. Da somit serienmäßige Kabinen verwendet werden können, ist der Preis günstiger als bei vollintergrierten Wohnmobilen. Diese nutzen auch den Fahrerraum optimal aus, da sie über keinen starr abgetrennten Bereich verfügen. Im Luxussegment finden sich Wohnmobile auf LKW-Basis. Diese werden auf LKW-Fahrgestelle montiert und werden meistens in den USA gefahren. Ihr Gewicht liegt oft über 7,5 Tonnen.
Der Führerschein
Problematisch an Wohnmobilen ist meistens der Führerschein. Da sie oft sehr schwer sind, können sie mit neueren PKW-Führerscheinen nicht mehr gefahren werden. Autofahrer müssen ihre Lizenz durch einen Fahrschulbesuch erweitern. Aus diesem Grund wird beim Bau verstärkt auf das Gewicht geachtet.
Der Kauf eines Wohnmobiles
Wohnmobile bieten recht günstige Urlaubsmöglichkeiten, in der Anschaffung sind sie jedoch teurer als ein normaler PKW. Es bietet sich oft an, ein gebrauchtes Fahrzeug zu erwerben. Wohnmobile sind sehr langlebig und unterliegen strengen Sicherheitsvorschriften. Daher ist auch ein gebrauchtes Wohnmobil lohnend.