Windenergie: Schwarz-Gelbe Verhinderungsbürokratie statt funktionierender Rahmenbedingungen für Energiewende

Dresden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen halten nichts von den Forderungen der sächsischen CDU, den Bau von Windrädern pauschal einzuschränken. GRÜNEN-Landesvorsitzender Volkmar Zschocke sieht Energiewende und ernsthafte Bürgerbeteiligung durch Schwarz-Gelb blockiert:

"Wir brauchen zuverlässige und funktionierende Rahmenbedingungen für den verträglichen Ausbau der Windenergie. Die aktuellen Vorschläge der Staatsregierung bewirken das Gegenteil."

Zschocke verweist darauf, dass bereits weniger als ein Prozent der Landesfläche ausreichend wäre, um einen Windstromanteil von 30 Prozent zu erreichen: "Unrealistische Abstandsregelungen und Höhenbegrenzungen gehen völlig an den zu lösenden Konflikten vorbei. Natürlich ist es notwendig, Bereiche festzulegen, in denen Windkraft tabu ist, die CDU wählt dazu aber den falschen Weg. Mindestens genauso wichtig ist es, ältere Anlagen durch leisere, leistungsfähigere Anlagen zu ersetzen."

"Die Staatsregierung sollte sich besser darum kümmern, dass die Anwohner und Gemeinden beteiligt werden und von neuen Anlagen profitieren können. Kompromisse und Akzeptanz werden durch frühzeitige Information und Mitwirkung erreicht, nicht durch technokratische Regelungswut", so der GRÜNEN-Vorsitzende.

Zschocke bilanziert die schwarz-gelbe Energiepolitik in Sachsen: "Statt den Weg zu einem gesellschaftlichen Konsens für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu ebnen, betreibt der Ministerpräsident Verhinderungsbürokratie. So wird das nichts, mit der Energiewende, Herr Tillich!"

Pressemitteilung 2013-52 vom 05.07.2013

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