Flüge von und bis Dresden und Leipzig/Halle: jetzt Ansprüche bei Flugverspätungen sichern

Ob auf dem Weg zu einem Geschäftstermin oder in den wohlverdienten Urlaub, Flugverspätungen, Annullierungen und Überbuchungen geschehen öfter, als einem lieb ist. Schnell ist ein Anschlussflug verpasst, der Termin geplatzt oder der erste Urlaubstag dahin.

Die Gründe können unterschiedlicher Herkunft sein. Doch der Fluggast hat Rechte und kann Entschädigungen für Wartezeiten und andere Unannehmlichkeiten geltend machen.

Flugverspätungen – das steht dem Fluggast zu

Generell gilt, dass bei einer Flugverspätung von mindestens zwei Stunden, jedem Fluggast eine Entschädigung zusteht. Diese gesetzlichen Bestimmungen gelten für alle Abflüge aus Dresden oder Leipzig/Halle und die Flüge, die einen sächsischen Flughafen als Reiseziel haben. Aber natürlich bezieht sich die Gesetzeslage auch auf alle anderen deutschen Flughäfen, gleich, ob es sich um nationale oder internationale Flugverbindungen handelt. Es muss sich lediglich um eine europäische Fluggesellschaft handeln.

Für Verspätungen bei Flugreisen mit einer Distanz bis zu 1.500 Kilometern, stehen dem Fluggast nach einer zweistündigen Wartezeit eine Mahlzeit und Erfrischungsgetränke sowie 250 Euro zu.

Bis zu einer Distanz von 3.500 Flugkilometern muss die Fluggesellschaft nach drei Stunden aktiv werden und eine Entschädigung von 400 Euro leisten. Nach vier Stunden Wartezeit erhalten Fluggäste mit Reisezielen über eine Flugentfernung von mehr als 3.500 Kilometern, Verpflegung und 600 Euro Entschädigung.

Zusätzlich müssen zwei kostenlose Telefongespräche geführt sowie zwei Emails beziehungsweise zwei Faxe gratis versendet werden dürfen.

Nach fünf Stunden kann der Fluggast vom Beförderungsvertrag zurücktreten. Die Flugkosten sind folglich zu erstatten. Auch hat der Fluggast das Recht, anderweitig an sein Ziel befördert zu werden. Sei es mit einem alternativen Flug, mit der Bahn, einem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch hier muss die Fluggesellschaft die Kosten übernehmen.

Sollte die Flugverspätung vom Nachtflugverbot betroffen sein, so muss die Fluggesellschaft dem Fluggast eine Hotelübernachtung inklusive Transfer zahlen.

Entschädigungen bei Flugannullierungen oder –überbuchungen

Der Flugpassagier kann sich bei einer Nicht-Beförderung durch die Fluggesellschaft aussuchen, ob der Ticketpreis zurückerstattet oder aber ein kostenloser Ersatzflug vom Abflugort oder zum Zielflughafen gestellt werden soll.

Zusätzlich gelten die gleichen Geldentschädigungen, wie bei Flugverspätungen, von 250, 400 beziehungsweise 600 Euro, wenn die Annullierung nicht mindestens 14 Tage vor dem Reisetermin bekannt gegeben wurde oder sieben Tage, wenn ein Ersatzflug angeboten wird.

Bei Streik oder höherer Gewalt wie Schnee oder Sturm, gelten diese Regelungen allerdings nicht.

Flugrechte durchsetzen mit professioneller Hilfe

Die Fluggesellschaften sind oftmals nicht gewillt, den Fluggastrechten nachzukommen, insbesondere wenn es um Geldzahlungen geht. Hier hilft meist nur ein Fachmann, wie er unter Flightright.de zu finden ist. Der Service agiert ausschließlich auf Erfolgsbasis und regelt für die Geschädigten den gesamten Vorgang bis zur Zahlung der Entschädigung. Zuverlässig und kompetent, mit kostenloser Ersteinschätzung eines möglichen Anspruches, bekommen hier betroffene Personen ihr Recht zugesprochen. Der bietet zudem eine stets aktuelle Übersicht über aktuelle Flugverspätungen an deutschen Flughäfen (so auch für den Flughafen Halle/ Leipzig).