Krankenversicherungspflicht: Wichtiges zum Thema Krankenversicherung für Freiberufler und Selbstständige

Seit 2009 besteht in Deutschland die Krankenversicherungspflicht bei den privaten Krankenkassen und bereits seit 2007 für die gesetzlich Versicherten. Vor dieser Zeit waren nur bestimmte Personengruppen dazu verpflichtet, einen Krankenversicherungsvertrag abzuschließen. Wenn man trotzdem ohne Versicherungsschutz bleibt, kann man mit hohen Geldstrafen rechnen. Abgesehen davon, zu welcher Berufsgruppe man in Deutschland gehört, die Versicherungspflicht besteht somit für alle – egal, ob man ein Angestellter, Selbstständiger oder Freiberufler ist.

Krankenversicherungspflicht bei Selbstständigen und Freiberuflern

Die Berufsgruppe der Selbstständigen und Freiberufler kann über die Wahl der Versicherungsart selber bestimmen. Freiberufler und Selbstständige können somit frei wählen, ob sie innerhalb einer gesetzlichen Krankenversicherung oder bei einer privaten Krankenkasse versichert werden. Bei den Freiberuflern ist es in der Regel ziemlich schwer zu bestimmen, wie hoch die Beitragsbemessungsgrenze ausfällt. Der Grund dafür sind die Lohneinnahmen, die meistens nicht in einer kontinuierlichen Höhe erfolgen. Man sollte sich daher gründlich über die einzelnen Leistungen und andere Details beim Thema Krankenversicherung informieren. Umfangreiche Informationen für Selbstständige und Freiberufler zur privaten Krankenversicherung findet man unter http://www.exali.de/ im Internet.

Lieber privat oder gesetzlich Krankenversichert?

Die meisten Freiberufler waren schon in der Regel einst gesetzlich versichert, bevor sie in die Selbstständigkeit wechselten. Als Selbstständige steht man dann vor einer Wahl, in der gesetzlichen Krankenkasse weiterhin versichert zu sein oder über den Wechsel in eine private Krankenkasse nachzudenken. Wenn man jedoch freiberuflich tätig sein will, muss man in den letzten fünf Jahren für mindestens 24 Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden 12 Monate lang versichert sein. Des Weiteren sollte man sich spätestens innerhalb von drei Monaten nach dem Ausscheiden aus der gesetzlichen Krankenkasse bei dem privaten Versicherungsanbieter melden. Die privaten Krankenversicherungen bieten ihren Mitgliedern einige Vorteile an. Die Beiträge sind dort in der Regel altersabhängig, dabei zahlen die jungen Versicherungsnehmer weniger als die Älteren. Je älter man wird, desto höhere Beiträge muss man bezahlen. Wenn man privat krankenversichert ist, darf man mit einigen Begünstigungen, wie die Wahl des Arztes oder Erstattungen bei manchen Behandlungen, rechnen, die zum Beispiel bei gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet werden. Aber auch die gesetzlichen Versicherungsanbieter sind für Selbstständige reizvoll: Beispielsweise können alle Familienmitglieder im Rahmen einer Familienkrankenversicherung beitragsfrei mitversichert sein. Damit man sich ein Bild über die verschiedenen Leistungen und Tarife machen kann, empfiehlt es sich, einen kostenlosen Krankenversicherungsvergleich im Internet zu starten. Auf diese Weise findet jeder Freiberufler einen Versicherungsanbieter und Leistungen, die am besten seinen Anforderungen entsprechen. Darüber hinaus besteht für diejenigen, die mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht ganz zufrieden sind, als Alternative den Abschluss einer privaten Zusatzvorsorge zu wählen.