Ein perfekter Tag in Dresden – Tipps für Kurztrip oder Familienausflug

Dresden ist bekannt für Semperoper, Frauenkirche und Striezelmarkt – dabei hat Dresden noch weit mehr zu bieten: Sowohl für Einwohner als auch für Urlauber hat die Elbmetropole einen unvergleichlichen Mix aus Kultur, Kunst, Sehenswürdigkeiten, romantischen Weinbergen und netten Menschen im Angebot. All dies macht Dresden zu einem lohnenswerten Ziel für einen Kurztrip über das Wochenende oder für Brückentage. 

Damals und heute
Dresden hat während seiner über 800-jährigen Geschichte viel erlebt, dabei ist vor allem ein Ereignis fest in den Köpfen der Menschen verankert: die Zerstörung 1945 kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs. Nach der Wende und dem Wiederaufbau sind die Wunden der ehemaligen DDR-Stadt zum größten Teil verheilt. Heute zählt Dresden mit seiner originalgetreu rekonstruierten Altstadt zu den schönsten Metropolen Europas. Zusätzlich sorgt das malerische Elbtal in der nächsten Umgebung dafür, dass jährlich 8,8 Millionen Touristen zu Besuch kommen.

Tagesprogramme – für Urlauber und Einwohner
Nicht umsonst bleibt der durchschnittliche Dresden-Tourist circa 2,2 Tage in der Stadt: Die Metropole und ihre Umgebung lassen sich gut in 2 Tagen erkunden. Für Urlauber genauso wie für Einwohner eignen sich daher zwei Tagesetappen.

Für den ersten Tag sollte ein Rundgang durch die Altstadt auf dem Programm stehen. Vom Postplatz aus lassen sich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Semperoper, Zwinger und Schloss bequem zu Fuß erreichen. Eine Mittagspause bietet sich in einem der vielen Cafés auf dem Neumarkt mit Blick auf die Frauenkirche an. Ein Bummel durch den Schlosspark rundet den Nachmittag ab. In den Abendstunden ist der Besuch einer Veranstaltung in der Semperoper ein Muss. Eine tolle Alternative dazu in den Sommermonaten von Juli bis August sind die Filmnächte am Elbufer vor der einmaligen Kulisse der Dresdner Altstadt.

Am zweiten Tag geht es zunächst per Schiff in das Dresdner Umland. Neun historische Raddampfer, die Weiße Flotte, starten regelmäßig vom Terrassenufer vorbei an romantischen Weinbergen zum Pillnitzer Schloss. Der Park ist wie gemacht für Spaziergänge. Neben dem Palmenhaus und der Orangerie ist die Kamelie ein besonderes Highlight. Sie ist über 230 Jahre alt und 8,90 Meter hoch und erhielt 1992 ein fahrbares Schutzhaus. Von Mitte Februar bis April trägt sie Zehntausende karminroter Blüten. Zu dieser Zeit lohnt sich ein Besuch ganz besonders.

Von Pillnitz geht es weiter per Zug in die Sächsische Schweiz nach Rathen. Hier kann die Bastei in 305 Metern Höhe über der Stadt besichtigt werden, die von allen Aussichtspunkten in dieser Region am meisten Touristen lockt. Der Aufstieg wird mit einem unvergesslichen Blick über die Ausläufer der Sächsischen Schweiz belohnt. Ebenfalls in Rathen befindet sich die Felsenbühne, ein Freilichttheater mit 2.000 Plätzen mitten zwischen Felsformationen aus Sandstein, das auch heute noch für Veranstaltungen genutzt wird.

Ausflüge in die erste europäische Porzellan-Manufaktur nach Meißen oder in das Herzstück der Sächsischen Weinstraße nach Radebeul eignen sich gleichermaßen für eintägige Ausflüge in die Umgebung Dresdens.

Immer wieder Neues entdecken
Dresden und sein Umland laden nicht nur Urlauber, sondern gleichermaßen auch Einheimische zum Erkunden ein – denn zum Entdecken gibt es jedes Mal wieder etwas Neues. Erlebnisanbieter wie Jochen Schweizer bieten zum Beispiel auch Stadtführungen durch Dresden mit traditionellem Abendessen für Zwei an. Wer die Kulturmetropole also lieber bei einer Stadtführung statt auf eigene Faust erkunden oder neue Facetten kennenlernen möchte, kann die schönsten Orte und die spannendsten Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Neumarkt, Zwinger und Residenzschloss in einer Gruppe mit bis zu 25 Personen auskundschaften und erfahren, wie Dresden zu seinem Spitznamen „Elbflorenz“ gekommen ist. Zur 2,5-stündigen Stadtführung gehört außerdem eine exklusive Führung durch die Semperoper. Der anschließende Besuch in einem klassisch-sächsischen Restaurant garantiert, dass auch die kulinarische Seite nicht zu kurz kommt.

Wem nach dem abwechslungsreichen Tagesprogramm immer noch nicht die Puste ausgegangen ist, kann sich in Dresdens Nachtleben stürzen. Von Festwochen, Festivals und Konzerten im späten Frühjahr und Sommer über das ganzjährige Angebot der Theater, Galerien und Museen bis hin zum Programm der Discos, Bars und Kneipen – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Perfekt zur historischen Kulisse passt da ein Besuch in der Zille in der Görlitzer Straße. Hier wird der edle Stil der dreißiger Jahre zelebriert.