Bedrohung GRÜNER Bundestagskandidatin: Verdacht eines rechtsextremen Hintergrunds ernst nehmen

Plauen/Dresden. Am Wochenende wurde die GRÜNEN-Bundestagskandidatin Agnes Russo in ihrem Haus von einem fremden Mann mit einer Waffe bedroht. Die Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen, Claudia Maicher und Volkmar Zschocke, erklären dazu:

"Wir sind zutiefst bestürzt über diesen Vorfall und stellen uns an die Seite unserer Bundestagskandidatin. Der Angriff auf eine engagierte Demokratin ist auch ein Angriff auf eine offene Gesellschaft. Wir werden uns davon nicht einschüchtern lassen und gemeinsam mit Agnes Russo weiter für GRÜNE Politik und für Gewaltlosigkeit streiten."

Russo vermutet einen politischen Hintergrund der Tat. So soll sich der Tatverdächtige selbst als so genannten ‚Reichsbürger‘ bezeichnen. Diese gehören zu einer rechtsextremen Gruppierung und erkennen die Bundesrepublik nicht an.

Die GRÜNEN-Landesvorsitzenden dazu:

"Wir nehmen es nicht hin, dass sich Menschen, die sich ehrenamtlich für die Demokratie engagieren, derartigen Bedrohungen ausgesetzt sehen müssen. Dieser Verdacht muss ernst genommen und aufgeklärt werden. Sollte sich der Zusammenhang des Angriffs mit Neonazis bestätigen, dürfen wir nicht weg schauen. Abwarten oder Bagatellisieren wären die falschen Konsequenzen. Rechtsextreme Gewalttaten sind trauriger Alltag in Deutschland. Dagegen müssen Zivilgesellschaft, Behörden und Politik an einem Strang ziehen."

Die GRÜNEN-Landesvorsitzenden werden in dieser Woche gemeinsam mit Agnes Russo im Vogtland unterwegs sein. Am Dienstag beteiligt sich Volkmar Zschocke in Pausa am Protest gegen Massentierhaltung, am Donnerstag wird die GRÜNEN-Landesvorsitzende Claudia Maicher Agnes Russo im Wahlkampf in Plauen unterstützen. Ziel an diesem Tag ist es, besonders Frauen für ein Engagement in der Politik zu begeistern. Die Termine waren bereits vor den Vorfällen geplant.

Pressemitteilung 2013-67 vom 09.09.2013

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